Pioneer stoppt Produktion eigener 42-Zoll-Plasmapanels

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Pioneer will keine eigenen 42 Zoll und kleinere Plasmapanels mehr fertigen. Stattdessen sollen die Panels zukünftig von Panasonic und Hitachi bezogen werden, berichtet Reuters.

Im März 2009 plant Pioneer demzufolge die Produktion im japanischen Kagoshima einzustellen. Das Unternehmen möchte sich dort fortan auf das High-End-Segment ab 50 Zoll Bilddiagonale konzentrieren, um seine Wettbewerbssituation zu verbessern.

Pioneer-Plasmas wie das 42-Zoll-Modell PDP4280XD werden ab 2009 nicht mehr mit hauseigenen Panels ausgestattet. (Bild: Pioneer)

Große Plasmapanel-Produzenten wie Panasonic und LG Electronics können Displays für die Mainstream-Größen wesentlich effizienter produzieren, wodurch Pioneer zuletzt ins Hintertreffen zu geraten schien.

Zum Vergleich: Pioneer will im laufenden Geschäftsjahr 480.000 Plasma-TVs verkaufen. Für Panasonic mit einem Ziel von 5 Millionen Geräten sind das Peanuts.

Um sich nicht vom Plasma-Segment abhängig zu machen, bezieht Pioneer zudem seit letztem Jahr LCD-Panels von Sharp und bietet seitdem neben Plasma-TVs auch LCD-Fernseher an, die den Markt für Flachbildgeräte dominieren.

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