PMA: Globaler Projektormark soll 2010 um 36 Prozent wachsen

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2010 soll sich der Markt für Frontprojektoren weltweit auf 8,65 Millionen Geräte ausweiten, konstatieren die kalifornischen Marktforscher von Pacific Media Associates (PMA). Gegenüber 2009 hat sich ihre Stückzahl um 36,55 Prozent auf 6,33 Millionen Geräte erhöht.

Neues Pico-Projektor-Modell MP180 vom Hersteller 3M. (Foto: 3M)

„Zu den Innovationen dieses Jahres zählen 3D-kompatible Ultra-Kurzdistanz-Modelle, Beamer mit der Möglichkeit zum interaktiven Präsentieren. Zusammen mit Projektoren, die sich ohne Computer betreiben lassen oder per LED- beziehungsweise Laserlicht beleuchtet werden, passen diese Geräte immer zu den Bedürfnissen heutiger Anwender. In manchen Fällen erweitern sie die Listen von Anwendungen oder Käufergattungen“, sagte William Coggshall, der Vorsitzende von PMA.

Auf den Beamer-Märkten in Ländern aus dem MEA-Bereich (Mittlerer Osten und Afrika), in Lateinamerika, den ASEA-Mitgliedsländern in Fernost sowie China beobachtet der PMA-CEO Wachstumsraten, die diejenigen der historisch größeren Märkte sogar übertreffen. Coggshall zufolge sind nicht selten landesweite Ausbildungsprogramme der Wachstumsmotor.

Obwohl sie nach Stückzahlen bei Weitem nicht die größte Kategorie im Gesamtmarkt für Projektoren darstellt, bescheinigt die PMA-Prognose dem Segment „New Era“ (Neue Ära) von Geräten mit einer Maximalhelligkeit von 500 ANSI-Lumen das schnellste Wachstum. Von 512.000 Geräten im Jahr 2009 soll diese Kategorie 2010 auf 1,143 Millionen Einheiten anwachsen.

Eins von zwei Highlights in dieser Kategorie sind laut Coggshall die winzigen, batteriebetriebenen Picoprojektoren, die momentan im Höchstfall 50 Lumen Helligkeit anbieten. Das andere stellen ihre größeren Geschwister dar, netzstromabhängige „Personal Projectors“. „Wir gehen davon aus, dass sich von den Picoprojektoren 2010 rund dreimal mehr Einheiten verkaufen als von größeren, aber immobilen Bildwerfern“, so der Experte.

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