PMA: Pico-Markt legt um 50 Prozent zu

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Die Nachfrage nach Pico-Projektoren hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Im vierten Quartal 2010 zählten die Marktforscher von Pacific Media Associates (PMA) mehr als 268.000 verkaufte Einheiten. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2009 hatte ihre Stückzahl 134.000 betragen, berichtet die Digitimes, und lässt eine Definition folgen:

Im Bild als separater Projektor zu sehen, kamen 2010 die ersten Telefone mit integriertem Bildwerfer auf den Markt. (Foto: Microvision)

Demnach sind Pico-Projektoren die winzigen, akkubetriebenen Modelle, die das „heißeste Segment“ der neuen Kategorie bis 500 Lumen Lichtstärke darstellen. Unterteilt werden sie in Standalone-Apparate, also reine Beamer für unterwegs (Companion), und Kombi-Geräte, bei denen die Bildwerfer-Optik in mobile oder fest stehende Endgeräte integriert ist.

Laut PMA-Chef William Coggshall dominierte die erste Kategorie den Absatz in den vergangenen zwei Jahren. Seit Quartal vier 2009 haben Picos in jeder Hinsicht Quantensprünge getan, sowohl bei der Leistung als auch in puncto Ausstattung: Der Anteil von Modellen mit VGA- oder höherer Auflösung wuchs von 52 auf 84 Prozent. Bildwerfer mit mindestens 25 Lumen haben sich von vier Prozent verzwölffacht. Außerdem würden die meisten Modelle über eine Auswahl von Anschlüssen verfügen, die die Verbindungsaufnahme zu einem breiten Spektrum von Zuspielern erlaubten.

Am Markt für Pico-Module in mobilen Endgeräten markiert das Jahr 2010 einen Meilenstein: Erstmals waren sogenannte Embedded-Versionen der Projektoren in Telefonen und Digitalkameras zu finden. Neben Innovatoren wie Nikon, die an dieser Stelle genannt werden müssen, gab es eine Reihe von Anbietern, die Telefone mit geringerer Auflösung anboten. Chinesische Behörden gingen jedoch scharf gegen die Verbreitung von billigen Kopien vor, so Coggshall.

Einen Wendepunkt in der Entwicklung des Markts für integrierte Projektoren stellt der PMA-Chef zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2010 fest: Seitdem, und in besonders deutlicher Form während der diesjährigen CES in Las Vegas, ist eine schwindelerregende Anzahl von neuen Modellen angekündigt worden. Die Produkte, vorgestellt von Optik- und Modul-Herstellern, ODM-Fertigern und Markenanbietern von Haushaltsprodukten, dürften Coggshalls Einschätzung nach die Absätze im Embedded-Markt gehörig steigern.

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