PMA: Projektorabsatz schießt auf 40 Millionen, 36 Prozent Jahreszuwachs

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Eine neue PMA-Prognose bescheinigt dem Projektorsegment 2011 einen deutlichen Wachstumsschub. Von 8,5 Millionen 2010 verkauften Geräten soll ihre Zahl um 24 Prozent auf 10,5 Millionen Einheiten anwachsen. Bis 2015 rechnet PMA mit 39,7 Millionen weltweit, aufgeteilt in die drei, nach ihrer Maximalhelligkeit klassifizierten Kategorien „Neue Ära“ (bis 500 Lumen), Mainstream (500 bis 4.999 Lumen) und Premium (5.000 und mehr Lumen).

Wachstumssprung: Am stärksten aufwärts geht es im „New Era“-Segment. (Foto: Microvision)

Kleine, preiswerte „New Era“-Modelle finden sich in den unterschiedlichsten Konfigurationen – als winzige Module in mobilen Geräten, als Pico- und Spielzeugprojektoren und etwas größere Portable. Das jüngste Segment weist die höchste Innovations- und Wachstumsrate auf. Von 2010 bis 2015 steigt der Absatz von einer auf 27 Millionen Geräte. Die Vielfalt technologischer und geschäftlicher Entwicklungsmöglichkeiten der Kategorie ist PMA zufolge so groß wie die jährliche Gesamtwachstumsrate (90 Prozent) hoch.

Der Mainstream-Sektor, Bildwerfer für den Einsatz im Bildungs- und Businessbereich, wächst im gleichen Zeitraum von sieben auf 11,9 Millionen. Die laut PMA langsamste Wachstumsrate (elf Prozent) von allen Segmenten ist nicht repräsentativ für den rasant wachsenden Interaktiv- und (Ultra-)Weitwinkelbereich. Laut den Marktforschen wird in Mainstream-Modellen künftig Laser- und LED-Beleuchtung zu finden sein. Ebenfalls ausgeweitet werden die Fähigkeiten zur Interaktion und zur dreidimensionalen sowie PC-unabhängigen Darstellung.

Premium-Geräte für riesige Projektionen in Hörsälen, Kinos oder für Simulationen legen jährlich um 21 Prozent auf 425.000 Geräte zu. 2010 lagen ihre Stückzahlen noch bei 165.000. Auch hier ist 3D ein wichtiges Feature; Laser- und LED-Licht werden im Kampf um die hellste Beleuchtungsart in heftigem Wettbewerb zur Xenon-Lampe stehen.

Unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Erdbebens und der Flutwelle von Japan haben die Experten ihre vorherige Prognose um 300.000 Bildwerfer nach unten korrigiert. Besonders deutlich sollen sich die Folgen der Naturkatastrophen im zweiten und dritten Quartal zeigen. Obwohl die wenigsten Projektoren komplett in Japan gefertigt werden, kommen einige Bauteile in großem Umfang, wenn nicht ausschließlich, von dort.

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