NEC EX231Wp – LED-beleuchtetes Leichtgewicht

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NEC hat ein neues LED-Display namens EX231Wp angekündigt. Laut Hersteller gehört der 23-Zoll-Breitbildmonitor einer neuen Generation von Desktopmonitoren an. Mit dieser Ankündigung nimmt NEC Bezug auf die Tendenz, hochwertige, LED-beleuchtete Panel in funktional-schlichten Office-Bildschirmen zu verbauen. Im Fall des EX231Wp handelt es sich um ein PVA-Panel, erhellt von einer WLED-Backlight-Unit. Der Neuzugang ist für den Finanzsektor und andere Unternehmen mit Fokus auf Bildschirmarbeit und Präsentation konzipiert.

Vielseitiger Büromonitor – der NEC EX231Wp. (Bild: NEC)

Es ist nicht die LED-BLU allein, die eine schlanke Bauweise mit nur 2,15 Zentimeter Gehäusetiefe ermöglicht; auch der Einsatz eines externen Netzteils spart Volumen ein. Letzteres zieht im Normalbetrieb 27 Watt aus der Steckdose; ein Verbrauch, der mittels Umgebungslichtsensor noch weiter gesenkt werden kann. Als Gegenleistung bekommen Anwender eine typische Lichtstärke von 250 cd/m2 und einen hohen statischen Kontrast von 3.000:1. Wie NEC betont, kommt der brillante Bildinhalt besonders gut zur Geltung, weil der nur etwa 14 Millimeter dicke Displayrahmen eher akzentuiert als einfasst.

Mit jeweils 178 Grad liegen die Betrachtungswinkel PVA-typisch auf Maximalniveau, gleichzeitig leidet das Panel technologiebedingt unter der langsamen Reaktionszeit: 25 Millisekunden weisen den Monitor ganz klar in seine Office-Schranken. Hier fühlt sich der EX231Wp aber auch vollends zu Hause: Per Höhenverstellbarkeit um elf Zentimeter, Neige- und Drehfunktion sowie einem Pivot-Modus lässt sich jeder Bildschirmarbeitsplatz nach ergonomischen Gesichtspunkten einrichten. Überdies kann der Standfuß mit Leichtigkeit abgenommen werden, sollte der Monitor nach VESA-Manier an einer Wand montiert werden.

Einen weiteren Beitrag zu guter Bedienbarkeit sieht NEC in den berührungsempfindlichen Bedienelementen, während das Kabelmanagement eher ein ordnendes Element darstellt – es bändigt die Kabel, die wahlweise zum DVI-I- oder zum DisplayPort-Anschluss führen. Eine USB-Buchse, eingelassen im oberen Displayrahmen, bietet exzellenten Zugang für USB-Sticks oder Webcams. Während der NEC-Monitor im Juli in den US-Handel kommen soll, befindet der für rund 300 Euro gelistete Bildschirm sich hierzulande noch im Zulauf, Liefertermin unbestimmt.

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