PMA: Weltmarkt für Projektoren landete 2010 bei 8,5 Millionen

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2010 erlebt der Weltmarkt für Frontprojektoren einen Zuwachs um 34 Prozent auf 8,49 Millionen Geräte, so die Marktforscher von Pacific Media Associates (PMA). Frühere Prognosen waren davon ausgegangen, dass sich das Segment im vergangenen Jahr bei etwa 6,9 bis sieben Millionen Einheiten einpegeln würde, berichtet die Digitimes. Die Tatsache, dass die Nachfrage deutlich höher ausfiel als erwartet, bescherte der Branche im Januar 2011 bei bestimmten Bauteilen Lieferengpässe.

Ultraweitwinkel-Modell wie der Optoma EX525ST verstärkten 2010 den Absatz im Bildungsmarkt, was zu höheren Verkaufszahlen weltweit führte. (Foto: Optoma)

Besonders gefragt waren Bildwerfer mit Ultra-Weitwinkel-Optik und Beamer, die über eine besonders hohe Lichtstärke verfügen. Der Bedarf an Nahdistanz-Projektoren kam in erster Linie von Beschaffungsvorhaben aus dem Bildungssektor, während die ultrahellen Modell vielfach von Unternehmen nachgefragt wurden, erläutern die Experten. Auch im Fokus der Nachfrage: Winzige Pico-Projektoren als ständige mobile Begleiter ebenfalls immer beliebter. Das Marktsegment der Kleinst-Bildwerfer vergrößerte sich denn auch in puncto Stückzahlen auf mehr als eine Million.

Im Bereich der Geräte mit Helligkeiten zwischen 500 und 4.000 ANSI-Lumen haben vor allem zwei Gerätekategorien eine glänzende Zukunft vor sich: Die besten Wachstumsprognosen bescheinigt die Branche Kurzdistanz-Modellen und interaktiven Projektoren. Solche Typen werden besonders auf dem Bildungsmarkt immer populärer. 2010 zeigten Ultraweitwinkel-Beamer hier den größten Zuwachs; PMA spricht von einer Verdreifachung der Verkaufszahlen.

Rapide stieg auch der Absatz für Projektoren mit einer Einstiegshelligkeit von mindestens 5.000 ANSI-Lumen. Hier kam der Bedarf aus dem Unternehmenssektor und von der Digitalkino-Branche. Von Januar bis September 2010 entschied Epson das Rennen um die erste Markposition für sich: 23 Prozent des weltweiten Beamermarkts konnte das Unternehmen für sich verbuchen. Der taiwanische, auch stark im Bildwerfermarkt verhaftete Elektronikkonzern BenQ errang einen Weltmarktanteil von zwischen acht und neun Prozent. Dicht auf den Fersen und relativ gleichauf folgten die Beamer-Spezialisten NEC und Optoma.

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