Pre-IFA: Innovation von Toshiba ermöglicht „beinahe HD-Genuss“ mit SD-Quellen

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Mit einer technologischen Innovation, die hoch qualitatives Fernsehen auch bei der Nutzung von SD-Quellen bietet, wartet Toshiba auf der diesjährigen IFA auf. Ermöglicht wird dies durch die neue „Resolution +“-Technologie, die SD-Inhalte so bearbeitet, dass sie der Qualität von HD-Material nahe kommen.

Damit trägt Toshiba der aktuellen Marktsituation Rechnung, der zufolge bisher lediglich etwa zwei Prozent der deutschen Haushalte auf HD-Quellen zurückgreifen. Erstmals eingesetzt wird die neue Technologie in der zeitgleich vorgestellten zweiten Generation der ZF-Serie.

Full HD gehört die Zukunft

HD-ready und Full HD Flachbildfernseher erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. So waren im Mai (Quelle: GfK) bereits 25 Prozent aller in Deutschland verkauften LCD-TVs mit einem Full HD-Panel ausgestattet – was dem Kundenwunsch nach einem besseren TV-Bild Nachdruck verleiht.

Entsprechend bieten die TV-Sender ARTE, Anixe und Premiere HD bereits 24 Stunden Programm in HD. Zudem wird Anixe die Sommerspiele hoch aufgelöst übertragen. Der Durchbruch für HD jedoch ist im Jahr 2010 zu erwarten, wenn die Öffentlich Rechtlichen Sender (ARD und ZDF) den HD-Regelbetrieb, also die flächendeckende Ausstrahlung, im Zuge der Olympischen Winterspiele starten.

Die qualitativ hochwertige Darstellung von HD-Bildern ist daher eine wichtige Aufgabe für TV-Hersteller. Technologien wie PIXEL Processing, 10Bit LCD-Panel und Active Vision M100HD (100Hz) sind dabei nur einige Beispiele, mit denen Toshiba seine LCD-Geräte ausstattet.

Neue Technologien für 98 Prozent der Haushalte

Stellt Full HD auch die Zukunft des TVs dar, zeigt die aktuelle Marktsituation, dass sich die technische Evolution trotz der großen Nachfrage noch nicht so schnell auf breiter Ebene durchsetzen kann wie erwartet. So besitzen derzeit lediglich etwa zwei Prozent der deutschen Haushalte HD-Quellen wie HD-Settop-Boxen, HD-Player, HD-Camcorder, HD-PCs oder HD-Spielkonsolen.

Zudem werden noch mehr als 99 Prozent der aktuellen TV-Programme in SD-Qualität ausgestrahlt und der immer noch deutlich überwiegende Teil an Filmen liegt auf SD-Datenträgern wie VHS oder DVD vor. Demzufolge hat eine überwältigende Mehrheit der deutschen Haushalte heutzutage noch nicht die Möglichkeit, das Potenzial der bereits etwa acht Millionen verkauften HD-ready TVs zu nutzen.

Um dies zu ändern, hat Toshiba die „Resolution +“-Technologie entwickelt. Diese bearbeitet das herkömmliche SD-Bild in drei Schritten so, dass es der HD-Qualität nahe kommt.

Dreistufige Aufwertung von SD-Inhalten

Im ersten Schritt werden die Bildinhalte analysiert und in verschiedene Bereiche unterteilt. Diese basieren auf den drei Kategorien ‚viele Details’, ‚scharfe Kanten’ und ‚dunkle bzw. wenig Details’. In einem zweiten Schritt werden diese Bereiche entsprechend bearbeitet. Bei „vielen Details“ werden die Feinheiten mithilfe eines aufwändigen Rechenalgorithmus herausgearbeitet. „Scharfe Kanten“ erfahren eine Glättung. In dunklen Bereichen sowie solchen, die wenige Details vorweisen, erfolgt hingegen keine Veränderung am Bild, um unnötiges Rauschen und Überschwinger zu vermeiden.

Zuletzt werden Artefakte korrigiert, die während des Rechenprozesses entstanden sind. Auf diese Weise lassen sich SD-Bilder so aufwerten, dass sie nahe an HD-Bilder heranreichen. Das Potenzial des Fernsehers in punkto Bildschärfe wird so auch bei PAL-Bildern gut ausgeschöpft.

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