Projektorenmarkt China: Epson schwingt sich 2011 zur Nummer eins auf

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Der chinesische Markt für Projektoren hat eine höhere Wachstumsrate als der Weltmarkt. Laut Prognose wächst das Marktvolumen 2011 auf 1,2 Millionen Bildwerfer an, ausgehend von rund einer Million Geräte im Vorjahr. Epson allein will die Differenz von 200.000 Einheiten stemmen. Gelingt das, schwingt sich das Unternehmen mit 16 Prozent Marktanteil zum führenden Projektoranbieter in China auf.

Epson ist ambitioniert, doch für den Riesenmarkt in China braucht es eine gewaltige Vision. (Bild: Epson)

Neben Epson gehört auch Hitachi zu den größten von 48 Anbietern, die sich auf dem rapide wachsenden Schwellenmarkt positionieren wollen. Zusammen mit Vivitek und Optoma zielen sie auf den lukrativen Bildungsmarkt ab, der laut Digitimes ein jährliches Umsatzvolumen von vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts hat. 2009 lag das BIP bei 4,9 Billionen USD und ist innerhalb der letzten Jahre durchschnittlich um neun Prozent größer geworden, sodass die Rede deutlich mehr als 200 Milliarden USD ist.

Selbst im chinesischen Hinterland hat die Nachfrage andere Dimensionen: Als Gewinner einer Ausschreibung für einen Bildungsträger in der Provinz wurden Epson und Vivitek auf einen Schlage 6.000 bzw. 5.000 Geräte los.

Epson zufolge ist der chinesische Projektorenmarkt reif für eine ausgewachsene Heimkinosparte. Im ersten Halbjahr 2011 hat das Unternehmen deshalb mehr als 1.000 Geschäfte eröffnet, die Home-Entertainment-Beamer verkaufen. Bis jetzt liegt der Anteil des 3-LCD-Anbieters in diesem Segment bei 24,5 Prozent, 2011 will man bis zu 15.000 Geräte absetzen.

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