reMarkable 2: Schreiben und zeichnen wie auf Papier

Das neue E-Paper-Tablet kann ab sofort inklusive eines Eingabestiftes zum Sonderpreis vorbestellt werden

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Mit dem reMarkable 2 hat das norwegische Unternehmen reMarkable einen Nachfolger des 2017 veröffentlichten E-Paper-Tablets angekündigt. Das Gerät verspricht, dass sich das Schreiben und Zeichnen auf dem neuen CANVAS-Display wie auf Papier anfühlen soll. Sechs Jahre forschten die Macher an einer entsprechenden Lösung. Die zweite Generation des kapazitiven Touch-Bildschirms löst mit 1872 x 1404 Bildpunkten bei 226 dpi auf und unterstützt teilweise die E-Ink-Carta-Technologie, wodurch auch ein Einsatz als klassischer (und teurer) E-Reader möglich wäre.

reMarkable 2 (Bild: reMarkable)
reMarkable 2: Schreiben und zeichnen wie auf Papier (Bild: reMarkable)

Eine 1,2 GHz starke Zweikern-CPU von ARM befeuert ein eigens für E-Paper-Displays entwickeltes und ausschließlich in englischer Sprache vorliegendes Betriebssystem namens Codex, das auf Linux basiert und mit den Formaten EPUB und PDF zurechtkommt. 1 GB LPDDR3-Arbeitsspeicher und ein 8 GB fassender Festspeicher stehen außerdem zur Verfügung. Notizen und Dateien können mit Drittgeräten synchronisiert werden, die auf Android, iOS, macOS oder Windows setzen. Eine entsprechende reMarkable-App gibt es in den jeweiligen App-Stores. WLAN mit 2,4- und 5-GHz-Unterstützung stellt den Kontakt zur Außenwelt sicher.

Der 3000-mAh-Akku soll bis zu zwei Wochen mit einer Ladung auskommen können – im Vergleich zum Vorgängermodell habe sich die Laufzeit damit um das Dreifache gesteigert. Geladen wird via USB-C. Das reMarkable 2 misst 187 x 246 x 4,7 mm (B x H x T), wiegt 403,5 g und soll ab Juni 2020 erhältlich sein. Wer möchte, kann die Neuheit bereits zum vergünstigten Preis von 399 Euro und mit einem 30-Tage-Rückgaberecht vorbestellen, wobei für Deutschland der Juli 2020 als Liefertermin angezeigt wird. Im Geldbetrag inbegriffen ist beispielsweise ein Eingabestift mit 4096 drucksensitiven Stufen, der weder eine Aufladung noch ein Pairing voraussetzt. (Quelle: reMarkable via Golem)

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