Samsung: 31% weniger Flatscreen-TVs in Q1 / 45% LED-Quote in Q2

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Lustlose Konsumstimmung auf den Märkten Europas und den USA haben Samsungs TV-Sparte das erste Quartal 2011 verdorben. Zusätzlich beeinflusst von den Auswirkungen des Erdbebens in Japan, sank der TV-Absatz der Südkoreaner im Vergleich zum letzten Quartal 2010 um 31 Prozent. Auf Grundlage eines Zwölf-Monats-Zeitraums konnte der Fernseh-Absatz allerdings um fünf Prozent auf 8,8 Millionen Geräte gesteigert werden.

Die Q1-Schlappe beim TV-Absatz soll im Folgequartal wieder ausgeglichen werden. (Bild/Logo: Samsung)

Dessen ungeachtet betrachtet die Unternehmensführung das gesamte Liefermengenergebnis als wenig zufriedenstellend. Gesundes Wachstum gebe es lediglich im Segment LED-beleuchteter Fernseher, und zwar sowohl in reifen als auch in Schwellenmärkten, teilte Samsung mit. Allein im ersten Quartal verzeichnete der Bereich Zuwächse von 420 Prozent. Das sei vor allem für Schwellenländer ein beachtlicher Wert.

Wie der südkoreanische Display- und TV-Riese weiter meldete, lag die LED-Quote des Unternehmens im ersten Quartal 2011 bei 39 Prozent. Im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres hat sich der Prozentsatz von LED-Modellen am Gesamtabsatz von 33 Prozent deutlich ausgeweitet.

Mit der Markteinführung neuer TV-Modelle soll sie in Quartal zwei auf 45 Prozent erhöht werden. Als Absatzziel für den Zeitraum April bis Juni geben die Südkoreaner 51 Millionen Geräte an. 23 Millionen davon werden mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet sein.

Industriebeobachtern zufolge war die Stimmung innerhalb der Branche von Optimismus geprägt. Gemäß den hohen Erwartungen an die Nachfrage auf dem TV-Markt setzten die Anbieter sich zum Teil sehr hohe Absatzziele. Das jüngste Nachlassen der Nachfrage veranlasste allerdings etliche Anbieter dazu, ihre Absatzziele für dieses Jahr nach unten zu korrigieren.

Beispielsweise wird aus dem aktuellen Absatz bei Samsung geschlossen, dass das Unternehmen 2011 insgesamt höchstens 40 Millionen Einheiten verkauft. Damit wären die Südkoreaner noch immer zu einem knappen Fünftel am Weltmarktvolumen beteiligt, das für dieses Jahr auf etwa 215 Millionen Einheiten geschätzt wurde.

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