Sharp: 8fach Full-HD-TV spielt vorerst nur Zukunftsmusik

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Eine Unmasse an Neuvorstellungen war es nicht, die Sharp auf der IFA zeigte – dafür einen Fernseher mit einer Unmasse von Bildpunkten. Der japanische Elektronikkonzern brachte den Prototyp eines 8Kx4K-TVs auf die Berliner Funkausstellung.

Prototyp: Sharps 8Kx4K-TV mit 8facher Full-HD-Auflösung. (Foto: Sharp)

Mit 7.680 mit 4.320 Pixeln besitzt das Gerät 8fache Full-HD-Auflösung (33,17 Megapixel). Auf dem 85 Zoll großen Sharp-Fernseher entspricht das 103,67 ppi. Im Vergleich dazu hat das iPhone 4 326 ppi. Bei der Bildschirmtechnologie setzt der Hersteller auf ein VA-Panel, genauer gesagt die proprietäre Vierfarb-Technik UV2A. Dementsprechend wird jede RGB-Farbe mit einer Farbtiefe von zehn Bit dargestellt. Die meisten Consumer-Geräte verfügen nur über acht Bit. Angesichts der Pixelzahl ist selbst der Maximalwert für die Helligkeit (300 cd/m[sup]2[/sup]) beachtlich.

Die in Japan seit 2008 getestete 8Kx4K-Technik wird häufig als Super Hi Vision bezeichnet und soll einst zum weltweiten Standard für TV-Übertragungen werden. Weil zuerst Panel mit Vierfach-Full-HD auf den Markt kommen sollen, und 8Kx4K-Displays erst zu einem späteren Zeitpunkt, fehlt es aktuell vor allem an Inhalten, die sich auf Fernsehern mit Super Hi Vision wiedergeben lassen.

Das während der IFA-Präsentation gezeigte Material stammt von der japanischen TV-Anstalt NHK , die an der Entwicklung des 8Kx4K-TVs mitgearbeitet hat. Die Hauptprobleme bei der Einführung von Super Hi Vision bestehen in der mangelnden Bandbreite zur Übertragung dieser ultrahoch auflösenden Streams, zum Anderen in den hohen Entwicklungskosten für einen entsprechenden Fernseher.

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