Smartphones: Große Displays steigern Datenhunger

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Da immer mehr Mobilfunkkunden aktuelle Smartphones mit großen Displays besitzen wollen, steigt auch der Datenverbrauch stark an, bestätigt eine Analyse des Researchers NPD Group. Dem „Connected Intelligence Smartphone Usage Report“ nach ist der monatliche Verbrauch beziehungsweise Konsum von Daten über Geräte mit einem 4,5-Zoll-Display oder größeren Devices mit rund 7,2 Gigabyte um 44 Prozent höher als bei kleineren Smartphones (etwa fünf Gigabyte).

Mobile Geräte: kleine Displays waren gestern (Foto: pixelio.de, Cristine Lietz)

Dass sich an dem Trend zu Smartphones mit hochauflösenden Displays etwas ändert, glauben die US-Marktforscher nicht. Ganz im Gegenteil: Vor allem durch „late adopters“, die jetzt erst auf Smartphones umsteigen, sowie jene Verbraucher, die sich bewusst für größere Geräte entscheiden, dürfte auch das Datenaufkommen weiter ansteigen. Einer anderen NPD-Analyse zufolge haben im dritten Quartal rund 61 Prozent der US-Mobilfunkkunden Smartphones genutzt.

Mobile Endgeräte mit größeren Displays setzen sich immer mehr am Markt durch. Waren es vor einem Jahr noch elf Prozent, so sind es mit Ende des dritten Quartals 2013 bereits knapp 30 Prozent. Viele Hersteller passen sich bei den Modellen offensichtlich an die Bedürfnisse ihrer zahlungswilligen Kundschaft an. Vor allem die Mobilfunker freut das. Innerhalb der betrachteten zwölf Monate kletterte die Datenrate um 19 Prozent in die Höhe, was einen eindeutigen Zusammenhang mit der Größe der Displays herstellt.

Dass mehr Daten übertragen werden, hat mit dem sich geänderten Nutzungsverhalten zu tun. Von den weltweit rund 2,3 Mrd. Menschen mit Internetzugang ist gut ein Viertel davon stark in sozialen Netzwerken aktiv. Die Zahlen verdeutlichen: Allein den Marktführer Facebook nutzten im Monat rund eine Mrd. Menschen – Tendenz steigend. Weiterer Datenverkehr ergibt sich aus dem Gebrauch von Navigationsanwendungen sowie Video-, Shopping- und Musik-Applikationen, wie vor allem Facebook, Google Maps, YouTube, Amazon und Pandora Radio. (pressetext)

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