Smartphones lösen Spielekonsolen ab

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Jeder dritte Gamer spielt mittlerweile auf seinem Mobiltelefon, das entspricht über acht Millionen Deutschen. Damit wird das Smartphone hinter dem Computer und der Spielkonsole am häufigsten zum Spielen genutzt. Zum Vergleich: Nur jeder zehnte Gamer spielt mit einer mobilen Spielkonsole – also einem Gerät, das speziell hierfür entwickelt wurde. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von SponsorPay.

Smartphones werden für die Spiele-Industrie immer wichtiger. „Smartphones haben sich als Spieleplattform fest etabliert“, sagt Tobias Arns, Gaming-Experte beim BITKOM. „Eine große Auswahl an Spielen, geringe Kosten und die einfache Bedienung machen Smartphones zum attraktiven Spiele-Gerät.“

Bei der täglichen Nutzung liegt das Mobiltelefon sogar vor anderen Plattformen auf Platz eins. Jeder vierte Gamer spielt mindestens einmal am Tag mit seinem Smartphone. Desktop Computer und Laptops werden dagegen von nur knapp 13 Prozent der Spieler täglich genutzt, die klassische Spielkonsole sogar von nur 3 Prozent. „Mit Smartphone-Spielen lassen sich die täglichen Pausen, etwa im Wartezimmer oder an der Bushaltestelle, unterhaltsam und durchaus auch lehrreich nutzen“, sagt Arns.

Auch Tablets werden immer häufiger zum Spielen genutzt: Jeder zehnte Gamer greift täglich auf ihn zurück. Insgesamt spielen 60 Prozent von ihnen mehrmals in der Woche auf einem Tablet Computer. „Immer mehr Menschen, die bisher keine Computerspiele gespielt haben, installieren sich auf ihren Smartphones und Tablet Computern Spiele-Apps. Mobilgeräte erreichen dadurch ganz neue Spielergruppen“, erklärt Arns.

Für die Angaben zur Nutzung verschiedener Geräte zum Spielen befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM 1.003 Bundesbürger über 14 Jahren. Der BITKOM vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.200 Direktmitglieder mit 140 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien.

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