Sony will OLED-Entwicklung mit 140 Mio. Euro beschleunigen

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Sony hat angekündigt, umgerechnet 140 Millionen Euro in die Entwicklung von OLED-Panels stecken zu wollen, um schneller größere Bilddiagonalen auf den Markt bringen zu können. Bislang finden sich nur kleine OLED-Displays in mobilen Geräten wie Handys oder MP3-Playern.

Prototypen von OLED-Fernsehern und -Monitoren wurden auf diversen Messen bereits gezeigt. Zu hohe Produktionskosten und eine hohe Fehlerrate bei der Produktion großformatiger OLED-Panels stehen der Massenproduktion jedoch noch im Wege.

Mit den neuen Investitionen will Sony ab ca. Ende 2008 seine Displayfabrik im japanischen Higashiura umrüsten und für die Fertigung mittelgroßer bis großer OLED-Panels vorbereiten. Spätestens Ende März 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Seit 1994 forscht Sony an OLED-Displays und konnte mit dem „XEL-1“ im letzten Jahr den ersten frei erhältlichen OLED-TV in Japan vorstellen. Das in Kleinserie gebaute 11-Zoll-Gerät ist mit einem Preis von etwa 1.200 Euro noch sehr teuer.

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