Tablet-PCs: Panel-Absatz sprengt Fünfmillionenmarke

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In Tablet-PCs eingesetzte Panel haben im April 2011 erstmals Stückzahlen von fünf Millionen überschritten. Das teilte das Marktforschungs- und Consultinginstitut Displaybank mit. Die Experten führen den Anstieg von 15,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat darauf zurück, dass im März der Verkaufsstart des iPads 2 stattgefunden hat und auch andere Markenhersteller Slate-PCs auf den Markt gebracht haben.

Verheißt höhere Verkaufszahlen für 10,1-Zoll-Panel: Samsungs Galaxy Tab 10.1. (Bild: Samsung)

Bereits ehe das iPad 2 in den Verkauf ging, hatten Tablet-Panel absatzmäßig zu Netbook-Panels aufgeschlossen und diese im März überholt. Mit steigender Nachfrage nach iPad-2-Panels und Produktneuvorstellungen wie dem Android-basierten Galaxy Tab 10.1 klafft die Absatzlücke jetzt in umgekehrter Richtung.

Ricky Park, Chefanalytiker bei Displaybank, schlüsselt die Absatzkenndaten der unterschiedlichen Panelgrößen auf: „Im April erhöhte sich der Absatz von Panels mit 9,7 Zoll um 25,6 Prozent auf 4,3 Millionen Einheiten. Diese Kategorie hatte den höchsten Absatzanteil von allen Paneltypen – 84,9 Prozent.“

„Displays mit einer Diagonale von 10,1 Zoll zeigten ebenfalls eine hohe Wachstumsquote, liegen allerdings bei den Stückzahlen um Welten zurück. Sie legten um 14,1 Prozent auf 0,7 Millionen zu.“ Laut Park führt der bevorstehende Launch-Termin für Samsungs Galaxy Tab mit 10,1-Zoll-Bildschirm im Mai zu einem beträchtlichen Anstieg des Panelabsatzes in dieser Größenklasse.

In Bezug auf Großformatpanel (mit Bildschirmdiagonalen ab zehn Zoll) stellt der Experte einen leichten Absatzeinbruch fest. 58 Millionen verkaufte Panel bedeuten ein Minus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat. In den Monaten Mai und Juni erwartet Park bessere Verkaufszahlen, weil es bei den Geräte-Herstellern Bewegung gebe.

Die durch den großen Ausverkauf zum chinesischen Tag der Arbeit am ersten Mai ausgedünnten Lagerbestände seien mittlerweile aufgebraucht. Ergo seien die TV-Anbieter bestrebt, die derzeit günstigen Konditionen zum Wiederauffüllen ihrer Lager zu nutzen. Schließlich wollten die Unternehmen auf den Start des neuen Bildungsjahres im dritten Quartal vorbereitet sein.

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