Taiwan: Sony auf Auslagerungskurs

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Taiwanische LCD-TV-Hersteller sollen für einen Großteil der OEM-Bestellungen von Sony verantwortlich sein. Das berichtet die Digitimes unter Berufung auf Quellen aus dem Markt. Sonys Konzernstrategie sieht vor, das Ausmaß der externen Fertigung zu erhöhen. Besonders die bereits existierenden Partner Winstron , Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) und Compal Electronics können sich über mehr Aufträge freuen.

Sony will im Geschäftsjahr 2010, das im April beginnt und im Mai 2011 endet, die Produktion von 40 Prozent des Gesamtoutputs an LCD-Fernsehern an OEM-Fertiger auszulagern. Wie die Quellen bekannt gaben, soll es sich dabei überwiegend um preiswerte Modelle handeln. Das Unternehmen soll bereits Gespräche mit seinen OEM-Partnern über Bestellungen für 2011 aufgenommen haben. Darin sei von Größenordnungen von bis zu 15 Millionen LCD-Fernsehern die Rede, vermerkten die Quellen weiterhin.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009 (viertes Quartal des Kalenderjahres) lieferte Sony 5,4 Millionen LCD-Fernseher aus, acht Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. Wie das Unternehmen jedoch mitteilte, fielen die Umsätze in diesem Geschäftsbereich auf 342 Millionen Yen (3,76 Milliarden US-Dollar).

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