TCAS 2009: LCD-Verkäufe mit 20 Prozent Rückgang, Händler reagieren verhalten

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Die Verkäufe von LCD-Monitoren und -fernsehern während der Taipei Computer Application Show (TCAS) 2009 sind im Vergleich zum Vorjahr um etwa 20% zurückgegangen, berichtet DigiTimes. Die Erfahrung der Hersteller, die an der diesjährigen TCAS teilgenommen haben, lässt die taiwanesische Branche in Bezug auf die Nachfrage für die zweite Jahreshälfte 2009 vorsichtig werden. Samsung Taiwan reagierte als Erster und gab bekannt, die Preiserhöhung für Panels auf die Monitorverkaufspreise draufzuschlagen. Samsungs 18,5-Zöller werden sich um fünf bis sechs Dollar verteuern, 22-Zoll-Geräte steigen um 15 bis 18 Dollar im Preis an.

Nur knapp verfehlte Chimei Optoelectronics (CMO) sein Verkaufsziel während der fünf Tage dauernden Verkaufsmesse. Einnahmen in Höhe von 764.000 US-Dollar wurden mit dem Verkauf von 600 LCD-Fernsehern und 1.500 LCD-Monitoren erzielt. Nach eigenen Angaben hat Chimei damit das Ergebnis der letztjährigen TCAS erreicht.

Monitore betreffend, so ließ Chimei verlauten, seien die etwas größeren Modelle besonders beliebt gewesen. Allein 22-Zoll-Breitbildgeräte machten 50 Prozent am Gesamtabsatz aus. Immerhin 30 Prozent der verkauften Monitore hatten eine Diagonale von 24 Zoll. Das Schlusslicht bildete der 19-Zoll-Bereich mit lediglich 20 Prozent Anteil am Gesamtumsatz. Im letzten Jahr war das Ergebnis eindeutiger: 19-und 22-Zoll-Monitore mit Breitbild-Panel machten je eine Hälfte des Messe-Umsatzes aus.

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