Test ASUS MeMO Pad 7 mit Android KitKat
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Kamera

Die 2-MP-Frontkamera reicht für wenig anspruchsvolle Selfies und Videochats vollkommen aus. Man sollte hier aber auf eine gute Beleuchtung achten, da sonst schnell das eh schon vorhandene Rauschen nochmals verstärkt wird.

Asus Memo Pad 7 Tablet Kamera
Asus Memo Pad 7 Tablet Lautsprecher
Links: Die Hauptkamera liefert passable Schnappschüsse bei guter Beleuchtung. Rechts: Der Lautsprecher gibt Musik höhenlastig und ohne Bässe wieder.

Die 5-MP-Hauptkamera auf der Rückseite liefert passable Schnappschüsse, die in etwa mit der Qualität von guten Einsteiger-Smartphones mithalten kann. Die Farbwiedergabe driftet etwas ins Gelbliche ab und Details werden nur ausreichend wiedergegeben. Die Ausleuchtung gelingt aber recht gut und auch die Schärfe stimmt. Der Funktionsumfang der Kamera-App beinhaltet eine ordentliche Auswahl und bietet zum Beispiel einen Weißabgleich, Panormaaufnahmen oder Tiefenschärfe.

Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Galaxy1
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Galaxy2
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Galaxy3
Samsung Galaxy Note 10.1 WiFi Edition 2014
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Ipad 1
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Ipad 2
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Ipad 3
Apple iPad Mini
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Iphone1
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Iphone2
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Iphone3
Apple iPhone 4s
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Memopad1
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Memopad2
Asus Memo Pad 7 Tablet Pferd Memopad3
Asus MeMo Pad 7

Display

Das Asus MeMo Pad 7 ist mit einem HD-IPS-Display ausgestattet und bietet eine Auflösung von 800 x 1.280 Bildpunkten (Hochkantformat). Die Punktdichte ist mit 213 ppi recht fein und lässt einzelne Pixel nur bei genauem Hinsehen erkennen. Die Darstellung von Schriften, und Bilddetails ist scharf und das Verhältnis aus Bildschirmfläche und Symbolgröße in der Standardeinstellung praxisgerecht.

Die maximale Displayhelligkeit beträgt im Zentrum des Panels 360 cd/m² und fällt zu den Rändern mal etwas mehr und mal etwas weniger stark ab. Im Mittel ergeben die 9 Messpunkte eine Helligkeit von 337 cd/m² und die Ausleuchtung beträgt 84 %. Vor allem zum rechten Rand hin (Landscape-Modus) fällt die Helligkeit etwas ab. In der Praxis sind diese Unterschiede selbst bei einfarbigen Bildinhalten lediglich zu erahnen.

Asus Memo Pad 7 Tablet Luminanz
Asus Memo Pad 7 Tablet Spiegelungen
Das MeMo Pad bietet eine gute Helligkeit, leidet aber klassenüblich unter einer spiegelnden Displayoberfläche.
Asus Memo Pad 7 Tablet Outdoor2
Asus Memo Pad 7 Tablet Outdoor1
Bilddarstellung im Außeneinsatz.

Aus dem gemessenen Schwarzwert von 0,32 bei einer maximalen Helligkeit von 355 cd/m² ergibt sich ein Kontrast von 1108:1. Auch subjektiv verfügt das Testgerät über ein tiefes Schwarz, das vor allem bei der Bild- und Videowiedergabe zur Geltung kommt. Die Farbdarstellung zeigt sich in der Standardeinstellung wie mit einem leichten Grauschleier überzogen. Wählt man über Asus‘ Splendid-Tool die „lebhafte Auswahl“, dann verschwindet dieser und führt auch messtechnisch zu einer genaueren Farbdarstellung. Während die Grundfarben bis auf Rot sehr genau wiedergegeben werden, bleiben die Abweichungen bei den Mischfarben relativ hoch und reißen des Öfteren die DeltaE2000-Marke von 10.

Asus Memo Pad 7 Tablet Farbgenauigkeit Lebendig
Asus Memo Pad 7 Tablet Farbgenauigkeit
Farbgenauigkeit lebhaft und Standard. CalMAN sRGB ColorChecker (spectracal.com).

Die Blickwinkelstabilität bewegt sich auf dem üblichen IPS-Niveau und überzeugt daher mit einer sich kaum verändernden Darstellung. Farben, Helligkeit und Kontrast bleiben subjektiv auch aus schrägen Einblickwinkeln sehr stabil. Lediglich sich dann darüber legende Spiegelbilder können störend wirken und beeinträchtigen die Erkennbarkeit von Bildinhalten etwas.

Asus Memo Pad 7 Tablet Blickwinkel
Asus Memo Pad 7 Tablet Lebhaftmodus
Links: Blickwinkelstabilität Asus MeMo Pad 7 (ME176C). Rechts: Farbeinstellungen Asus Splendid.

Software

Während so manche Neuerscheinung noch mit älteren Android-Versionen ausgestattet ist, kann das MeMo Pad 7 mit der aktuellen Revision 4.4.2 KitKat aufwarten. Das sorgt erst mal für etwas Zukunftssicherheit. Ansonsten hat Asus neben 5 GB Webstorage zwar eine Vielzahl von Apps dazugelegt, echte Besonderheiten, findet man hier aber nicht.

Asus Memo Pad 7 Tablet Aufgestellt
Asus Memo Pad 7 Tablet Appuebersicht
Asus greift mit dem ZenUI behutsam in den Standard-Android-Look ein.

Die Oberfläche, die Asus mit dem hauseigenen Zen User Interface (ZenUI) etwas verändert, lässt dem Nutzer genügend Freiraum für eigene Individualisierungen und ist intuitiv bedienbar. Apps lassen sich in Ordner gruppieren und ermöglichen so eine aufgeräumte Oberfläche mit nach Themen sortierten Sammlungen.

Mit einer Vielzahl von Widgets kann man sich seine gewünschten Informationen auf den Startbildschirm oder eine der daneben liegenden Oberflächen zusammenstellen. Ausgewählte Kurzinfos lassen sich zudem direkt auf dem Sperrbildschirm anzeigen, ohne dass man erst ins System hinein muss.

Asus Memo Pad 7 Tablet Homescreen
Asus Memo Pad 7 Tablet Appscreen
Apps lassen sich zusammenfassen und sorgen so für einen aufgeräumten Homescreen.

Das Wischen durch die Oberflächen geht zügig und ruckelfrei vonstatten. Ruckler, Wartezeiten oder sonstige Komforteinbußen können wir nicht feststellen. Der Multitouch-Bildschirm reagiert auf der gesamten Oberfläche sehr zuverlässig. Da kein Digitizer verbaut ist, können für eine Stifteingabe lediglich kapazitive Modelle verwendet werden, die die Fingerspitze imitieren. Beim Malen und Zeichnen kann sich eine solche Anschaffung schon mal lohnen.

Die virtuelle Tastatur wirkt sehr überladen und leidet dadurch unter relativ kleinen Tasten. Deutlich schlanker fällt zum Beispiel Sonys Tastatur des Xperia Z2 Tablet aus.

Asus Memo Pad 7 Tablet Tastatur Hochkant
Asus Memo Pad 7 Tablet Tastatur Quer
Das Tastenfeld wirkt etwas überladen.

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