-->

BRANDHEISS

Test Samsung Galaxy Note 10.1 WiFi Edition 2014
3/4

Software

Als Betriebssystem kommt Android 4.3 zum Einsatz, das zwar nicht die allerneuste Revision darstellt, aber dennoch eine ausreichend moderne Basis bietet. Wie es mit zukünftigen Systemupdates bestellt ist, bleibt wie bei vielen anderen Android-Tablets auch, etwas ungewiss. In der Regel ist davon auszugehen, dass bei den Google eigenen Alternativen der Nexus-Reihe die Wahrscheinlichkeit am größten ist möglichst lange mit Verbesserungen beliefert zu werden.

Ansonsten liefert Samsung das Galaxy Note 10.1 mit der eigenen Oberfläche Touch Wizz aus und installiert so manche nützliche App auf dem Gerät. S-Note, S-Planner, S-Translator, S-Voice, Aktionsmemo, Scrapbooker oder Polaris Office bilden eine brauchbare Basis und sorgen so für ein von Anfang an praxisgerechtes Einsatzspektrum. Durch Multi Window können zwei gleichzeitig geöffnete Apps nebeneinander dargestellt werden. Der Daten-Austausch erfolgt intuitiv per Drag and Drop.

Weitere nette Gimmicks kann man vor allem dann nutzen, wenn man noch weitere Samsung Hardware sein eigen nennt. Kompatible Samsung TVs oder die Smartwatch Galaxy Gear wandeln das Tablet zur übergroßen Fernbedienung oder im Hintergrund arbeitenden Datenlieferanten um. Vernetzte Zukunft schon heute erleben.

Leistung

Damit die vielen Funktionsmöglichkeiten auch schnell umgesetzt werden können, hat sich Samsung beim Testmodell für eine potente Hardware-Ausstattung entschieden. Die Leistungsausstattung gehört mit dem Samsung Exynos 5420 Octa-Core zum derzeitigen Highend-Segment und liefert viel Rechenperformance fürs Geld. Mit 4 x 1,9 GHz (ARM Cortex-A15 Architektur) und 4 x 1,3 GHz (ARM Cortex-A7) und dem Mali-T628MP6 Grafikchip gibt es derzeit kaum noch leistungsstärkere Alternativen. Die 3 GB LPDDR3e Arbeitsspeicher sind per Dual-Channel (933 MHz) angebunden und sorgen so für einen zeitgemäßen Speicherdurchsatz.

Asus Memo Pad 7 Tablet Cpuz System
CPU-Z Prozessor und CPU-Z System.

Zum Bestimmen der Leistungsfähigkeit haben wir verschiedene Benchmarks herangezogen. Der 3D Mark legt sein Hauptaugenmerk auf die Grafikperformance. Mit 9352 Punkten beim Ice Storm Extreme und 13457 Punkten Beim Ice Storm Unlimited kann das Testgerät schon mal ein eindeutiges Ausrufezeichen setzen. Den Basis-Test wollte Furmark schon gar nicht ausführen, da er viel zu einfach für das Testgerät sei.

Ein weiterer Grafiktest ist der Epic Citadel Benchmark, der mit der Unreal-Engine als Grafikdemo gleichzeitig auch demonstriert, was man optisch auf einem Android-System verwirklichen kann. Hier schafft unser Galaxy Note 10.1 mit Exynos 5 Octa-Core in Ultra High Quality durchschnittlich 24,7 fps.

Mehr auf die Bewertung des Gesamtsystems hin ausgerichtet sind die Benchmarks Geekbench 3.0 und Passmark Performance Test. Hier wurden in der jeweiligen Gesamtwertung 2804 Punkte (Geekbench) und 5431 Punkte (Passmark) erreicht. Ein reiner CPU-Test ist die SuperPi-Berechnung, für die unser Testgerät 134 Sekunden benötigt hat.

Asus Memo Pad 7 Tablet 3d Mark
Asus Memo Pad 7 Tablet Androbench 3
Asus Memo Pad 7 Tablet Geekbench 3
 
Asus Memo Pad 7 Tablet Passmark Performance
Asus Memo Pad 7 Tablet Browser
Leistungsfähigkeit des Samsung Galaxy Note 10.1 WiFi Edition 2014 haben wir mit verschiedenen Benchmarks getestet.

Die Temperaturentwicklung bleibt selbst unter Volllast (etwa 2 Stunden Stability-Test) erfreulich zurückhaltend. Den Maximalwert von 45,1 °C haben wir im Bereich der Rückkamera gemessen. In diesem Bereich scheint der 8-Kerner zu arbeiten, da bereits einige Millimeter daneben deutlich kühlere Temperaturen herrschen. Die ansonsten großflächig feststellbaren Oberflächentemperaturen von unter 40 °C sind absolut unproblematisch und sorgen für keine Einschränkungen. Im Normalbetrieb bleibt das lüfterlose Samsung Galaxy Note 10.1 WiFi Edition 2014 deutlich kühler.

Asus Memo Pad 7 Tablet Temperatur
Maximale Temperaturentwicklung auf der Gehäuserückseite.

Für die Einordnung der Surf-Geschwindigkeit im Internet nutzen wir den Browsermark 2.0 und den Sunspider-Test. Hier kann es zu teils großen Unterschieden zwischen den unzähligen Browser-Optionen kommen. Getestet haben wir die beiden vorinstallierten Browser.

Asus Memo Pad 7 Tablet 3dmark Auswahl
Asus Memo Pad 7 Tablet 3dmark
Samsung Galaxy Note 10.1 WiFi Edition 2014 im 3DMark Test.

Mit Androbench 3 haben wir die Performance des internen Flash-Speichers gemessen. Die Geschwindigkeitsmessung der SD-Karten hat dagegen nicht funktioniert und wurde reproduzierbar mit einem App-Absturz quittiert. Mit knapp 85 MB/s Lesegeschwindigkeit und etwa 20 MB/s Schreibgeschwindigkeit müsste man in den meisten Fällen gut klar kommen. Lediglich das transferieren größerer Datenmengen aufs Tablet könnte aufgrund der geringeren Schreibleistung schon mal etwas länger dauern.

Interessante Themen

Mehr zum Thema

Schreibe einen Kommentar

* Sie müssen das Kästchen aktivieren, ansonsten können Sie keinen Kommentar erstellen. Sollten Sie dennoch versuchen Ihren Kommentar zu posten, ohne akzeptiert zu haben, wird eine neue Seite geöffnet und Sie erhalten einen Hinweis. Alle eingetragenen Daten, inklusive des Kommentars, gehen dabei verloren!