Unwetterfolgen: Sinkende Umsatzerwartungen bei LCD-Produkten in China

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Die beiden japanischen Elektronikriesen Sharp und Sony erklärten gegenüber der Nachrichtenseite Bloomberg, dass der Umsatz in China zurückgehen werde. Als Begründung wurde die verhaltene Kaufkraft aufgrund der starken Erdbeben genannt.

Ursprünglich prognostizierte Sony, dass ab Mitte Juni, aufgrund der Olympischen Spiele, die Nachfrage nach Elektronikprodukten steigt. Tatsächlich liegen die Kameraverkäufe von Sony aber um rund 20 Prozent hinter den erwarteten Werten zurück. Auch die Erwartungen für die LCD-TV-Produktlinie Bravia musste das Unternehmen senken.

Bei Sharp, Japans größter Hersteller von Liquid- Crystal Displays, sieht es nicht anders aus. Der Elektronikriese musste seine Umsatzerwartungen ebenfalls korrigieren. Marktanalysten sehen im Mai den Umsatz um 10 Prozent geringer, als noch im April.

Die Zahlen für LCD-Fernseher stiegen im Geschäftsjah zwar auf 8,8 Millionen Einheiten, was einem Wachstum von 83 Prozent entspricht. Sony hält darum langfristig daran fest, dass der Umsatz des Unternehmens in China im Vergleich zu den Ergebnissen des letzten Fiskaljahres, das am 31. März 2008 endete, trotzdem um 30 Prozent steigen werde. Insbesondere der Bereich TV werde in diesem Fiskaljahr besonders profitabel in China sein, wie das Unternehmen weiter erklärte.

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