US-TV-Markt nimmt im November wieder an Fahrt auf

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Ende November, wenn der sogenannte Black Friday die Weihnachtseinkaufssaison einläutet, rechnet die TV-Branche in Nordamerika mit einem Nachfrageaufschwung. Um für den gesteigerten Bedarf am Tag nach Thanksgiving und die Folgezeit gerüstet zu sein, lassen sich die TV-Anbieter im großen Stil beliefern. Das treibt den TV-Absatz der Hersteller aus Fernost in die Höhe.

Mit Billigangeboten in großen Einkaufsketten und bei Online-Händlern hält die aufstrebende Konkurrenz die etablierten Marken in Schach. (Bild: Vizio)

Nachdem der TV-Absatz in Nordamerika von Januar bis September 2011 auf Talfahrt war, zeigte sich die Industrie bestrebt, Überkapazitäten zu vermeiden und den Lagerbestand auf niedrigem Niveau zu halten. Das kommt die Firmen zum Teil teuer zu stehen, bedenkt man, dass der Durchschnittspreis für LCD- und Plasma-TVs seit August erneut rückläufig ist . Inzwischen werden LCD-Modelle mit 32 Zoll sogar für weniger als 200 USD angeboten, berichtet die Digitimes unter Berufung auf Marktexperten.

Diese sehen eben jenen Preiswettbewerb als zweite Ursache dafür, dass die US-Anbieter ihre Bestellmengen erhöhen. Es sind vor allem schnell gewachsene Billigheimer, die den etablierten Markenfirmen das Leben schwer machen, indem sie ihre Kundschaft über den Preis in die landesweiten Einkaufsketten locken. Beispielsweise besteht das Distributionsnetz von Vizio[/url], der aktuellen Nummer eins im LCD-TV-Absatz, zum Großteil aus Retailern und sogenannten E-Tailern (Onlinehändler).

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