USA: Beamer-Verkäufe legen zu

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Während die globalen Verkaufszahlen von Projektoren zunehmend von der erstarkenden Flachbildschirm-Konkurrenz ausgebremst werden, stiegen die Beamer-Verkäufe in den Vereinigten Staaten im letzten Quartal unerwartet stark um rund 12 Prozent an. Nach Analysen von iSuppli wurden im zweiten Quartal insgesamt 440.322 Projektoren verkauft, was einer Steigerung von 48.676 Einheiten im Vergleich zum ersten Quartal entspricht.

Als Grund für diesen unerwarteten Anstieg benennt iSuppli den von der amerikanischen Regierung abgeschlossenen 650 Millionen Dollar schweren American Recovery and Reinvestment Act (ARRA), welcher neue Geldmittel für US-Schulen zur Verfügung stellt. Diese Fördermittel seien seit Juli für die betreffenden Schulen verfügbar und wurden zu einem großen Teil in die Anschaffung von Beamern für Klassenräume investiert. Aus diesem Grund wird unter anderem erwartet, dass sich der Bildungssektor dieses Jahr für rund 38 Prozent der gesamten Umsatzzahlen von Projektoren auszeichnen wird.

Den starken Wachstumszahlen des amerikanischen Marktes stehen allerdings einbrechende Märkte in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika entgegen. Hier gingen die Verkäufe saisonbedingt um rund 19 Prozent zurück. Für das dritte Quartal rechnet man jedoch auch hier mit steigenden Verkaufszahlen, sodass der weltweite Markt für Projektoren auf etwa 1,3 Millionen Geräte anwachsen dürfte. Dies würde einer Steigerung von 15,4 Prozent entsprechen. Für den nordamerikanischen Verkaufsraum erwartet man währenddessen einen Zuwachs von 18,2 Prozent.

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