„Voltmaker“ lädt Smartphone in Notfällen mit Muskelkraft (Video)

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Der französische Entwickler Christophe Touchard kämpft um die Realisierung seiner Idee – einem mechanisch zu bedienenden Propeller zum Aufladen des eigenen Smartphones. Der „Voltmaker“ http://thevoltmakers.com soll in Notfällen den Akku nochmals den entscheidenden Schub geben, um Telefonate zu tätigen oder E-Mails abzurufen. Eine dafür vorgesehene Aktion auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo ist jedoch im Sand verlaufen. Von den angestrebten 200.000 Dollar wurden nur 13.600 Dollar erreicht. Das Gerät soll trotzdem kommerzialisiert und bis spätestens Weihnachten auf den Markt kommen.

Voltmaker: geeignet für Notfälle (Foto: thevoltmaker.com/Screenshot)

18 Monate lang hat Touchard gemeinsam mit drei Kollegen an dem ersten Prototyp gearbeitet. Herausgekommen ist ein handliches Gerät in Form einer Taschenlampe mit einem ausklappbaren Propeller. Hinzu kommt ein eingebauter 2.000mAh-Lithium-Ionen-Akku. Dieser lässt sich via USB-Schnittstelle über ein Notebook, einen PC oder mithilfe einer herkömmlichen Steckdose innerhalb von zwei Stunden aufladen.

Für unterwegs kann der Voltmaker als Akku-Ersatz herhalten. Ist jedoch auch dieser leer, muss sich der User seiner eigenen Muskelkraft bedienen und mit dem Propeller in kreisförmigen Bewegungen auf mechanischem Weg die Energieversorgung seines Smartphones sicherstellen. Wer will, kann den „Voltmaker“ auch als Taschenlampe benutzen. Ein LED-Aufsatz ist simpel auf die USB-Schnittstelle anzustecken. Das Gerät ist zudem mit einer Reihe von Applikationen kompatibel, die Aufschluss über den jeweiligen Stand des Akkus geben. Dem Entwicklerteam zufolge braucht es zwischen zwei und drei Stunden, um mit dem Propeller das Smartphone wieder ganz aufzuladen – Muskelkater inklusive.

„Voltmaker“ im Video

Das röhrenartige Gerät ist 15,5 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von vier Zentimetern. Unorthodoxe Möglichkeiten zum Laden des Smartphone-Akkus kommen immer mehr in Mode. Viele dieser Geräte setzen dabei auf die Kraft der Sonne. Andere Entwickler kombinieren wiederum die Notwendigkeit eines vollen Akkus mit dem menschlichen Wasserlassen . Wie man sieht, kennt der Einfallsreichtum bei einem für die heutige „Generation Connected“ so relevanten Thema beinahe keine Grenzen. (pressetext)

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