„WebTube HD“ macht den Fernseher Web-tauglich

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WebTube HD “ nennt sich eine heute, Mittwoch, vorgestellte Settop-Box, die einen uneingeschränkten Internetzugang für TV-Geräte verspricht. Das etwa Zigarettenschachtel-große Gerät arbeitet mit Android als Betriebssystem. Ein vollwertiger Browser, ein E-Mail-Programm, YouTube und der Zugang zu einem App-Store vereint Möglichkeiten, die bislang meist nur in verschiedenen Geräten zu finden sind. Jeglicher Content wird zudem in HD-Qualität am TV-Gerät dargestellt.

Surfen am Fernseher: Settop-Box WebTube HD ab sofort im Handel erhältlich (Foto: WebTube HD)

WebTube HD schickt sich an, die Lücke zwischen TV und Internet endgültig zu schließen. TV-Hersteller arbeiten zwar bereits an der Integration von Web-Inhalten in ihre Produkte. Allerdings sind das immer Portallösungen. Einen vollen Zugriff auf das Web, wie man es am Computer gewohnt ist, erhält der Kunde damit nicht. Mithilfe des integrierten Browsers kann WebTube HD hingegen jede Seite im Internet anzeigen. Lediglich Flash funktioniert im Moment noch nicht, wird jedoch im Dezember nachgereicht.

Neben dem Browser sind Google Maps und YouTube vorinstalliert. Über den eigenen App-Store können beliebte Applikationen zu Sozialen Netzen wie Facebook oder MySpace, aber auch Spiele, E-Mail- oder Musik-Programme heruntergeladen werden. Weitere Programme sollen nach und nach folgen. Geplant ist laut Strobl zudem eine Kooperation mit Online-Videotheken, die ihre Filme direkt auf das TV-Gerät des Kunden streamen können.

Der Anschluss der WebTube-HD-Box an der Fernseher erfolgt per HDMI-Kabel, die Webverbindung wird per Netzwerkkabel oder WLAN-USB-Dongle hergestellt. Eine kleine Fernbedienung mit 15 Tasten reicht aus, um auf dem Bildschirm zu navigieren. Für die Eingabe längerer Texte kann eine USB-Tastatur angeschlossen werden. Die Menüstruktur ist einfach gehalten und erschließt sich dem User automatisch.

WebTube HD ist in der DACH-Region ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis beträgt 249,00 Euro. Das Gerät arbeitet mit 512 Megabyte Hauptspeicher und zwei Gigabyte Flash Memory. Über den USB-Anschluss kann ein WLAN-Adapter oder ein externer Speicher angeschlossen werden, womit auch die Wiedergabe von lokal gespeichertem Content möglich ist. In Planung ist bereits eine zweite Version der Box, die über weitere USB-Anschlüsse sowie ein integriertes WLAN-Modul verfügen wird. Auf dem Markt wird man die nächste Version im ersten Halbjahr 2011 finden. (pressetext.de)

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... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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