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TESTBERICHT: Acer H6500

Einleitung

Projektion in Filmqualität - der Acer H6500 empfiehlt sich als die perfekte Wahl für Heimkinofans und Gamer, die das ganz große Bild in FullHD wollen. Die hohe Helligkeit, der hervorragende Kontrast und die DynamicBlack Technologie versprechen echtes Kinofeeling im Wohnzimmer.

Zwei HDMI-Anschlüsse verbinden den Projektor gleichzeitig mit dem PC und dem BluRay-Player, bei dem auch Filmwiedergabe mit 24p geboten wird. Die Acer SmartFormat Technologie synchronisiert Wide-Screen Bilder ohne zusätzliche Einstellungen am Notebook. Für das automatische Aus- und Einrollen einer elektrischen Leinwand ist ein 12 V-Ausgang vorhanden. Dies alles steckt in einem handlichen weißen Gehäuse von nur 2,5 Kilogramm Gewicht.

Wie alle Projektoren aus Acer’s Serie H6 bietet auch der H6500 eine lange Lampenlebensdauer und zusätzliche Energieeinsparungen im ExtremeEco Modus. So zeigt sich der H6500 als gut ausgestattetes portables Einstiegsgerät für den preisbewussten Heimanwender.

Im folgenden Test nehmen wir den Acer H6500 unter die Lupe, um herauszufinden welchen Eigenschaften und Leistungen der Projektor bietet.

Lieferumfang

Schon der Karton des H6500 erweist sich als kompakt und handlich, statt eines Tragegriffs gibt es zwei seitliche Grifflöcher. Im Inneren steckt der Projektor in seiner schwarzen Tragetasche, die wiederum gut gesichert in einem gefalteten Luftpolstereinsatz untergebracht ist. Der Schutzdeckel sitzt auf dem Objektiv.

Für das wenige Zubehör ist kein eigener Karton vorgesehen: je ein Kabel für Stromversorgung und VGA, die Fernbedienung mit zwei AAA-Batterien, dazu noch Kurzanleitung und CD. Trotz zweier HDMI-Buchsen fehlt das HDMI-Kabel, auch ein DSub-Komponenten-Adapter oder ein USB-Kabel werden nicht mitgeliefert.

Die CD enthält das ausführliche Benutzerhandbuch im PDF-Format und einige Softwaretools für Windows. Bildschirmtreiber oder Farbprofile sind nicht dabei.

Gestaltung

Der Projektor erweist sich trotz seiner 240 Watt Leistung als angenehm klein und kompakt. Zur angegebenen Tiefe von 206 Millimetern müssen für das Objektiv noch 10 Millimeter hinzugerechnet werden. In der Höhe genügen dem Acer H6500 bei eingefahrenen Füßen tatsächlich nur 96 Millimeter. Auf die Wage bringt er nur 2,5 Kilogramm, so kann er in der mitgelieferten schwarzen Nylontasche leicht transportiert werden.

Kompakt und unaufdringlich: der H6500 von vorn.

Dem schon früher von uns getesteten Acer P1303W gleicht der H6500 wie ein Ei dem anderen, nur kommt er in weißem Hochglanz statt dunklem Schwarz. Rundum sind die silbergrauen Seitenflächen gerippt und von dezenten Belüftungsgittern durchbrochen.

In der Frontansicht setzt das recht kleine Objektiv mit seinem schwarzen Innenring einen Akzent. Der gut sitzende Schutzdeckel ist mit einem nicht abnehmbaren Band am Projektorboden gesichert. Das Anschlussfeld liegt hinten, von oben werden Tastenfeld und Zoomring bedient.

Mit seinen silbernen Bedienelementen und der weißen Hochglanzoberfläche integriert sich das kompakte Kästchen ebenso gut in ein Wohnzimmerambiente wie in eine modern gestaltete Büroumgebung. Der erste Qualitätseindruck ist gut und stabil.

Aufstellung

Eine Raststütze vorne und ein Gewindefuß hinten - für die exakte Ausrichtung des Bildes muss dies beim H6500 reichen. Der Verstellbereich beträgt vorne 19 und hinten 8 Millimeter. Die hintere Gewindestange ist dünn, aber stabil und mit einem Endanschlag versehen.

Raststütze vorne, hinten muss ein einzelner Gewindefuß reichen.

Nach all diesen Gemeinsamkeiten treten nun die ersten Unterschiede zum P1303W zutage: der Zoombereich fällt mit 1,2fach etwas größer aus, die elektronische Trapezkorrektur hat dagegen nur einen kleinen Verstellbereich von ± 15 Grad in der Vertikalen. Die Korrektur muss manuell erfolgen, eine lageabhängige Automatik ist nicht eingebaut. Ein Testbild zur Kontrolle der korrekten Ausrichtung ist als Hintergrundmuster des Installationsmenüs eingebaut.

Das optische Zoom wird mit dem Hebel an der Oberseite bedient, für die Scharfstellung wird der Fokusring vorn am Objektiv verdreht. Während der Zoomeinsteller ein wenig klemmt und schabende Geräusche verursacht, dreht sich der spielfreie Fokusring so flüssig und geräuschlos wie es sein soll.

Zoomeinstellung von oben, Fokussierung von vorne.

Die Bildlage kann von Tisch- auf Deckenprojektion umgestellt werden, Rückprojektion ist in beiden Positionen ebenfalls möglich. An der Unterseite des Projektors befinden sich drei Gewindebohrungen M3 und ein Stativgewinde (¼ Zoll UNC). Das Handbuch erläutert die Wandmontage sehr ausführlich, ein spezielles Montageset wird nicht empfohlen.

Bildgröße

Die Distanztabelle erläutert die minimale und die maximale Bildgröße für 13 Projektionsabstände zwischen 1,5 und 10,0 Meter, damit sind Diagonalen von 38 bis 301 Zoll (0,97 bis 7,64 Meter) möglich.

Bildgrößen und Projektionsabstände (aus: Handbuch Acer).

Für die gängige Wohnzimmerdiagonale von 100 Zoll beträgt der Abstand 3,4 bis 4,0 Meter, der Acer H6500 ist also eher für etwas größere Räume gedacht. Zudem empfiehlt sich die Deckenmontage, weil Seh- und Projektionsabstand hier eng beieinander liegen.

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