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TESTBERICHT: Dell S300

Einleitung

Mit dem S300 liefert Dell einen vielseitigen Kurzdistanzbeamer für den Unterrichts- und Konferenzraum. In kleinen Räumen kann er schon aus einem Meter Distanz ein großes Bild von 2,20 Meter Diagonale erzeugen. Mit 2200 ANSI-Lumen verfügt er über eine große Helligkeit auch in hellen Umgebungen.

Die native WXGA-Auflösung mit 1.280 x 800 Bildpunkten sowie der hohe Kontrast von 2.400:1 sorgen für ein brillantes und beeindruckendes Bild. Mit seinem digitalen HDMI-Eingang und zahlreichen analogen Buchsen verbindet sich der S300 mit einer großen Zahl von Bildquellen, der eingebaute Lautsprecher sorgt mit 8 Watt für den Ton. Auch Multimedia kommt nicht zu kurz, die HD-ready Auflösung 720p wird skalierungsfrei projiziert. 3D-Projektion mit DLP Link ist ebenfalls möglich.

In unserem Test nehmen wir den Dell S300 unter die Lupe, um herauszufinden, mit welchen Leistungen der Projektor aufwarten kann.

Lieferumfang

Der S300 ist kompakt und handlich verpackt, dem gut 5 Kilogramm schweren Karton fehlt nur ein Tragegriff. Im Inneren finden wir obenauf einen kleinen Innenkarton mit dem Zubehör, darunter steckt der Projektor gut gesichert in einem Luftpolstereinsatz und einer dünnen Schaumfolie. Der Schutzdeckel für das Objektiv ist bereits aufgesteckt.

Der Zubehörkarton des Dell S300 enthält nur das Nötigste: je ein Kabel für Stromversorgung und VGA, die Fernbedienung mit zwei AAA-Batterien, eine vielsprachige Kurzanleitung und eine CD. Wie üblich fehlt das HDMI-Kabel, aber auch ein D-Sub-Komponenten-Adapter oder ein USB-Kabel sucht man vergeblich.

Die CD enthält lediglich das ausführliche Benutzerhandbuch in zahlreichen Sprachen als PDF- und HTML-Version. Bildschirmtreiber, Farbprofile oder Verwaltungsprogramme werden nicht mitgeliefert.

Gestaltung

Der Karton ist kompakt aber nicht klein, dasselbe gilt für den Projektor. Bei der angegebenen Tiefe von 247 Millimetern ist das Objektiv schon berücksichtigt, die tatsächliche Höhe bei voll eingedrehten Füßen beträgt allerdings 112 statt 99 Millimeter. Mit gut 3,0 Kilogramm Gewicht ist der S300 im Unternehmen handlich und bequem zu transportieren, ein federleichter Reisebegleiter ist er aber nicht. Eine Tragetasche wird auch nicht mitgeliefert.

Schwarze Zweckmäßigkeit: der S300 von vorn.

Die Seitenflächen des durchgehend schwarzen Kunststoffgehäuses sind rundum gerippt, rechts und links wie auch vorne sind teilweise Belüftungsgitter darin versteckt. Die Frontansicht ist vor allem durch das große Objektiv mit viel gewölbtem Glas geprägt, wie man es an Kurzdistanzprojektoren häufig sieht. Auch der gut sitzende Schutzdeckel, der mit einem kurzen Band am Projektorboden fixiert ist, fällt entsprechend groß aus.

Auf der Rückseite liegt wie üblich das Anschlussfeld, ein kleiner Grill daneben deckt den Einbaulautsprecher ab. Von der Oberseite her sind das Tastenfeld und der Fokusring zugänglich.

Das Design beschränkt sich auf Zweckmäßigkeit im Businessbereich und verzichtet gänzlich auf Mode oder Eleganz. Der erste Qualitätseindruck ist gut und stabil.

Aufstellung

Für die Ausrichtung des Bildes sind vier Gewindefüße zuständig. Der Verstellbereich beträgt vorne 12 und hinten 4 Millimeter, damit kann das Bild auch sehr unebenen Untergründen komfortabel justiert werden. Alle Füße wirken trotz sehr dünner Gewindestangen sehr stabil, ein Endanschlag ist vorhanden.

Mit vier Gewindefüßen kann der S300 ausgerichtet werden.

Wie bei den meisten Kurzdistanzoptiken fehlt auch hier das optische Zoom, das Objektiv hat die feste Brennweite 7,2 Millimeter. Für die Scharfstellung ist ein Fokusring zuständig, der versenkt in einer recht schmalen Mulde von der Oberseite des Projektors her bedient wird. Der Fokuseinsteller arbeitet nahezu spielfrei und stark gebremst.

Der Fokuseinsteller liegt in einer schmalen Mulde auf der Oberseite.

Die elektronische Keystone-Korrektur (Trapez) lässt einen recht großen Verstellbereich von + 40 bzw. - 35 Grad in der Vertikalen zu. Die Korrektur erfolgt manuell, eine lageabhängige Automatik ist nicht eingebaut. Ein Testbild zur Kontrolle der korrekten Ausrichtung ist im OSD vorhanden.

Die Bildlage des Dell S300 kann von Tisch- auf Deckenprojektion umgestellt werden, Rückprojektion ist in beiden Positionen ebenfalls möglich. An der Unterseite des Projektors befinden sich drei Gewindebohrungen M3 x 6,5 und ein Stativgewinde (¼ Zoll UNC). Das Handbuch verweist allerdings nur auf die Wandmontage und empfiehlt dazu einen passenden Dell Montageset, auf die Deckenmontage wird nicht eingegangen.

Bildgröße

Die Distanztabelle zeigt sechs Bildgrößen für Projektionsabstände zwischen 0,5 und 3,3 Meter, damit sind Diagonalen von 1,13 bis 7,47 Meter möglich. Der S300 kann daher sehr gut auch in kleinen Räumen eingesetzt werden.

Bildgrößen und Projektionsabstände (aus: Handbuch Dell).

Einen englischsprachigen Online-Rechner bietet Dell im Internet an.

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2 Kommentare vorhanden


Schlechter Test. Wo steht etwas zum Reaktionsverhalten und Input-Lag? Keine Angaben zum Schwarzwert und Kontrastverhältnis? Schlechte Differenzierung bei dunklen Szenen, extreme Blickwinkelabhängigkeit, geringe Bewegungsschärfe und trotzdem ein "Gut"? Ich bitte euch, solche Artikel könnt ihr euch in Zukunft auch sparen.
Ich habe diesen Fernseher.

Es fehlt auch Erwaehnung, das er bei schneller Bewegung (Sport, Verfolgungsjagden, schnelle pans) nicht ganz mitkommt.

Blickwinkel sind bei mir in Ordnung, aber das heisst natuerlich nicht, das die ganze Serie in Ordnung ist.

Input Lag vom Computer habe ich zwar nicht gemessen, aber es war nicht als stoerfaktor zu bemerken. Fuer die erfolgreiche Benutzung mit PvP/FPS Spielen will ich mich aber nicht verbuergen.

Als Computer Bildschirm fuer Andwendungen wie Sonar, Excel, Autocad ist er jedenfalls sehr gut.
Alles ist gestochen scharf bei ~50cm Abstand vom Bildschirm und man hat Unmengen Platz.

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