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REPORTAGE

Praxistest: Ist 21:9 das Format der Zukunft?

Von Christoph Schön
05.09.2014

Formate wechseln über Jahrzehnte und gehen zunehmend in die Breite. Nun ist das 21:9-Format auf dem Vormarsch, das Kino ohne Trauerbalken, Spiele mit mehr Sichtweite ermöglicht und Mehrschirmsystemen den Kampf ansagt. Ist das perfekte Format gefunden?

Das Seitenverhältnis 4:3 ist vielen aus den vergangenen Jahren bekannt. Es ist so gut wie vom Markt verschwunden. Mittlerweile dominieren 16:10 und zunehmend 16:9 Monitore die Schreibtische im Office oder heimischen Wohnzimmer. Neuerdings sind 21:9-Bildschirme auf dem Vormarsch und verlocken durch ihr balkenfreies Kinovergnügen, erweiterte Sicht in Spielen und genügend Platz in Anwendungen. Lohnt ein Bildschirm im 16:10- oder 16:9-Format überhaupt noch? Hält das 21:9-Format was es verspricht? Hat es Defizite? Wir haben uns diesen Fragen einmal gewidmet.

Setzt sich 21:9 gegen die anderen Seitenverhältnisse durch? (Bild: NEC, Dell, Samsung)

Mehr als nur ein Format

21:9 bietet gegenüber den anderen Formaten nicht nur mehr Sicht in Spielen und balkenfreies Kinoerlebnis, sondern ersetzt ab einer Größe von 34 Zoll auch locker Multiple-Monitor-Lösungen. Wer eine Mehrschirmlösung besitzt, wird nicht zwingend auf das neue Größenverhältnis umsteigen müssen. Dennoch gibt es Argumente für die smarte Lösung wie ein geringerer Stromverbrauch, ein Signalkabel zur Grafikkarte, weniger Kabelsalat und einen übersichtlich gestalteten Arbeitsplatz. Darüber hinaus ist ein 21:9-Schirm verlockend, wenn er mit einer höheren Auflösung ab 3K daherkommt. Zudem lassen sich die Schirme dank schmalem Rahmen auch als Mehrschirmsysteme nutzen.

Vorreiter in diesem Segment ist LG mit seinem Modell namens 34UM95-P in 34 Zoll. Mit seiner Auflösung von 3440 mal 1440 Pixeln und seinem blinkwinkelstabilen AH-IPS-Panel, wobei die Abkürzungen AH für "Advanced High Performance" und IPS für "In-Plane Switching" stehen, ist er für Windows- wie auch Mac-Rechner bestens geeignet. Vor kurzem hat PRAD den 34UM95-P ausführlich getestet und konnten eine sehr gute Wertung vergeben.

Hands on LG UtraWide 34UM95-P (Video)

Jedoch ist das Vergnügen mit etwa 700 Euro nicht ganz günstig. Erschwinglicher wird da der LG 34UM65-P mit einer Auflösung von 2560 mal 1080 Pixeln. Er bietet für knapp 500,00 Euro alles was das Auge begehrt. Auch den LG 34UM65-P hat PRAD bereits ausführlich getestet und für gut befunden. Angekündigt wurde auch ein 34-Zoll-Monitor von AOC, allerdings ist der Liefertermin noch unbestimmt.

Der LG 34UM65-P bietet zwar keine 3K-Auflösung wie der LG 34UM95-P, dafür bietet er aber Kinoformat in 34 Zoll für knapp über 500,00 Euro. (Bild: LG)

Natürlich gibt es 21:9-Modelle auch in anderen Größen, wie 25 oder 29 Zoll. Insbesondere in 29 Zoll gibt es momentan auch deutlich mehr Markenvielfalt. Ob der Dell UltraSharp U2913WM, ASUS PB298Q, AOC q2963Pm, Hazro HZ29WiA, Acer B296CLbmiidprz, Philips 298P4QJEB, Lenovo ThinkVision LT2934z oder LG Electronics Modelle wie der 29EA93-P – sie alle bieten 2560 mal 1080 Pixel auf 29 Zoll an. Das ist die perfekte Größe bei einem Sitzabstand von mindestens 50 Zentimeter. Gleiches gilt auch für 34 Zoll mit 3440 mal 1440 Pixeln, allerdings ist beim 34 Zoll Modell mit 2560 mal 1080 Pixeln mindestens 70 Zentimeter Abstand zu empfehlen.

Alle bisherigen 21:9-Modelle verwenden IPS-Panel. (Bild: Asus)

Spiele neu erleben

Auf dem PC profitieren Besitzer eines 21:9-Monitors deutlich: Im Praxistest liefen alle Spiele reibungslos im Breitbild. Ob Diablo 3 (Vollbild-Fenstermodus), Company of Heroes 2, GRID 2, Watch Dogs, GTA IV, Street Fighter 4, Anno 2070, Crysis 3 oder FIFA 14 – sie alle profitieren vom Kinoformat immens.

Diablo 3 im 21:9 Format mit mehr Sichtweite.

Diablo 3 im 16:9-Format mit herkömmlicher Sichtweite.


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