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REPORTAGE: Inputlag Teil 6


Das bloße öffnen der Tragetaschen verrät, dass auch diese Zubehörteile nicht gerade günstig ausfallen. Maßgeschneidert fügen sich die Messköpfe und Sortimentkästen in den perfekt passend ausgeschnittenen Schaumstoff.

Die filigranen Anschlüsse an beiden Seiten der Messköpfe sind bereits durch ihre Bauform vor versehentlichen Beschädigungen und ungewollten Berührungen der Kontaktflächen geschützt.

Links: Die Anschlüsse zum Oszilloskop sind von massivem Metall umgeben. Rechts: Auch zu den Tastspitzen sind die Miniatur-koaxial-Anschlüsse im Gehäuse versenkt.

Die Messköpfe erlauben nicht nur eine differentielle Signalnehmung, sondern verfügen über die sogenannte TriMode™-Messumschaltung. Die Betriebsartenumschaltung erlaubt hierbei asynchrone Messungen (Single-Ended), Differenzmessungen (Differential Mode) oder auch Gleichtaktmessungen (Common Mode) durchzuführen ohne den Messkopf wechseln zu müssen.

Die Tastspitzen

Zum Lieferumfang gehören verschiedene anlötbare Messspitzen für unterschiedliche Einsatzgebiete, ein Kalibrationszertifikat, verschiedene Anschlusskabel, eine Platine zur Kalibration, ein Handbuch, sowie diverse Kleinteile, die die Anbringung einer Messspitze an einer Platine erleichtern.

Hierbei stellt die "TriMode Long Reach Solder Tip", eine Tastspitze für hohe Bandbreiten, die ideale Kombination für den P7508 Tastkopf dar, wenn die höchste Präzision erwünscht wird. Die Anbringung ist jedoch recht kniffelig, da zwei bis drei 0,02 mm dünne Drähte eingefädelt und angelötet werden müssen, wie im folgenden Beispiel dargestellt.

Links: TriMode Long Reach Solder Tip mit weit über 8 GHz Bandbreite, abhängig vom Messkopf. Rechts: Beispiel für den idealen Einsatz der Tastspitze.

Einfacher zu handhaben, da bereits kleine Drahtstummel samt Widerständen ab Werk angelötet wurden, sind die beiden anderen im Test verwendeten Messspitzen.

Links: TriMode High-Temp Tip mit bis zu 6 GHz Bandbreite. Rechts: TriMode Micro-Coax Tip mit bis zu 4 GHz Bandbreite.

Diese sind für etwas bescheidenere Bandbreiten von 6 GHz respektive 4 GHz geeignet, was für sämtliche Messungen vollkommen ausreichen würde. Eingesetzt wurden sie ausschließlich bei den Signalen mit Frequenzen deutlich unterhalb von 500 MHz.

Der Fotoempfänger

Für den Fotoempfänger waren die Anforderungen klar umrissen: Mit einer bekannten, idealerweise vernachlässigbar geringer Latenz, sollte ausgestrahltes Licht eines Monitors von einem stark begrenzten Bereich der Displayfläche in verwertbare elektrische Impulse umgewandelt werden. Hierbei musste also die gesamte Latenz von Einstrahlung des sichtbaren Lichtes, über die Verstärkung des Signals bis zur Ausgabe an das Oszilloskop weit unterhalb von 1ms geschehen und dabei die Verstärkung ausreichend sein, damit ein Signal gemessen werden konnte.

Der Hersteller Femto aus Berlin war nicht nur so freundlich eines seiner hochqualitativen Produkte zur Verfügung zu stellen, sondern auch noch behilflich, indem die Gesamtlatenz des Gerätes selbst vorab bestimmt wurde.

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