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TESTBERICHT: Asus VS229H

Einleitung

Monitore mit IPS-Panels (Inter Plane Switching) sind wegen ihrer hohen Farbtreue und Blickwinkelstabilität besonders bei Grafikern und Fotografen beliebt. Asus hat diese Panel-Technik nun auch in seiner preisgünstigen Serie VS229 und VS239 verbaut, die Monitore im 22 und 23-Zoll Format anbietet. Diese Monitore sind inzwischen für rund 150 Euro zu erwerben und damit nur unwesentlich teurer als die preisgünstigeren TN-Panels, versprechen aber eine deutlich bessere Bildqualität.

Der Monitor bietet mit seinem 21,5-Zoll Panel bereits die volle HD-Tauglichkeit mit 1.920 x 1.080 Pixeln (16:9 Format) und einen HDMI-Eingang. Darüber hinaus verfügt der VS229H über einen VGA und einen digitalen DVI Anschluss. Ergonomische Anpassungsmöglichkeiten bietet der günstige Monitor, bis auf eine Neigung des Displays, nicht. Optisch zeigt sich das Kunststoffgehäuse effektvoll in schwarzer Klavierlackoptik, einem chromfarbenen Tragarm und einem carbonfarbenen glänzenden Fuß.

Im folgenden Test werden wir den Asus VS229H unserm Testparcour unterziehen, um zu ermitteln, was in dem TFT-Monitor steckt.

Lieferumfang

Der Asus VS229H wird im schlanken Karton mit Tragegriff geliefert und ist mit seinem rund 5 Kilogramm Gewicht einfach zu transportieren. Neben einem Strom- und einem VGA-Kabel liegt dem Monitor auch ein DVI-Kabel bei. Ein HDMI-Kabel zur Übertragung herkömmlicher Videosignale (PAL) und hochauflösender Videobilder (HDTV) fehlt und muss bei Bedarf im Zubehörhandel erworben werden.

Neben einer mehrsprachigen Broschüre über die 3-jährige Herstellergarantie liegt dem Monitor auch eine Kurzanleitung als Faltblatt in über 30 Sprachen bei. Ein ausführliches Handbuch lässt sich von der Herstellerseite als komprimiertes PDF-Dokument herunterladen.

Optik und Mechanik

Die schwarze Hochglanzoptik des Rahmens wird durch einen oval geschwungenen Tragarm in Chrom-Optik ergänzt. Im unteren Rahmen wurde das Asus Logo mittig positioniert. Links davon weist der graue Schriftzug IPS HDMI auf die besonderen Ausstattungsmerkmale des Monitors hin. Rechts sind die Symbole für die nahezu unsichtbaren Bedienknöpfe angeordnet, die sich an der Unterseite des Frontrahmens befinden.

Hochglanzoptik in Schwarz, Chrom und Carbon: Frontansicht.

Der elegant geschwungene Tragarm aus ebenfalls hochglänzendem Kunststoff schimmert chromfarben und reflektiert auch bei schwacher Beleuchtung schemenhaft seine Umgebung. Der kreisrunde Standfuß ist mit einem radialen Muster verziert, das zum Rand hin schwächer wird. Er ist ebenfalls mit einer Metallplatte verstärkt und wird beim Aufbau einfach am Tragarm mit einer Schraube befestigt, die dank eines kleinen Bügels auch ohne Werkzeug von Hand fest angezogen werden kann.

Verstellbar ist die Neigung des Monitors um etwa 5 Grad nach vorn und 20 Grad nach hinten. Bohrlöcher für eine VESA-Wandmontage sind ebenfalls vorhanden. Hierzu muss lediglich der Tragarm entfernt werden, der mit vier Schrauben befestigt ist. Er ist innen mit einem kleinen Metallrohr verstärkt und verleiht dem Monitor genügend Standfestigkeit.

Effektvolle Spiegelungen im Standfuß. Schlanker und eleganter Stand.

Wie unser Test offenbart zieht die glänzende Oberfläche leider Staub und Fingerabdrücke magisch an, und nach längerem Gebrauch zeigen sich kleine Mikrokratzer. Die Innenkanten des Panelrahmens glänzen nicht, so dass zumindest hier keine störenden Lichtreflexe entstehen können.

Die Neigung des Asus VS229H lässt sich gut verstellen, sofern man mit einer Hand den Standfuß festhält. Die Drucktasten an der Unterseite des Frontrahmens können ebenfalls problemlos betätigt werden, auch wenn sich der Monitor dabei spürbar neigt. Die leichte Konstruktion wirkt etwas filigran, ist aber vollkommen stabil.

Das Netzteil ist beim VS229H in den Monitor integriert. Mit Belüftungsschlitzen oben und unten ermöglicht Asus einen Luftstrom durch das gesamte Display und sorgt damit für ausreichende Belüftung. Zusätzlich hat Asus noch kleine Belüftungsgitter in den seitlichen Rand des Displayrahmens integriert.

Sinnvolles Belüftungskonzept. Belüftungsschlitze oben und unten.

Neben einem Stromkabel liegen dem Monitor auch ein VGA-Kabel und ein DVI-Kabel bei. Das DVI-Kabel erwies sich allerdings als wenig überzeugend. Schon nach einmaligem Gebrauch lockerte sich ein Pin und das Kabel war anschließend nicht mehr nutzbar. Der Monitor konnte damit kein Bildsignal mehr empfangen.

Pfiffig: Einfache Montage. Ärgerlich: Defektes DVI-Kabel nach einmaligem Gebrauch.

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