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TESTBERICHT: Philips 241P4QPYES Teil 6


Juddertest

Um die vom Philips 241P4QPYES unterstützten Frequenzen und Wiedergabeeigenschaften zu testen, haben wir ihn an einen Videoprozessor angeschlossen.

Der iScan VP50 erlaubt unter anderem variable Ausgabefrequenzen und bietet ein Testmuster in Form eines durch das Bild laufenden Balkens an, mit dem ein einfacher Juddertest durchgeführt werden kann.

Juddertest am Philips 241P4QPYES.

Das Ergebnis ist für einen Computerbildschirm ziemlich erfreulich. Zwar werden Signale mit 24Hz und 48Hz nicht unterstützt, dafür gelingt eine judderfreie Darstellung bei einer Zuspielung in 50Hz und 60Hz. Mit reduzierter Auflösung ist sogar eine Ansteuerung in 72Hz möglich. Auch hier ist die Wiedergabe judderfrei.

Deinterlacing

Da ein LC-Display immer vollbildbasiert (progressiv) arbeitet, muss ein eingebauter Deinterlacer aus eingehenden Halbbildern (interlaced) eine Vollbildfolge erstellen. Weitere Informationen bietet unsere Reportage: "Aus 2 mach 1" – Deinterlacing.

Wir überprüfen das Deinterlacing mit Halbbildfolgen im 3:2- und 2:2-Rhythmus und spielen danach noch echtes Videomaterial mit zeitlich nicht zusammenhängenden Halbbildern zu. Im Optimalfall kann der Deinterlacer in den beiden ersten Fällen die Originalvollbildfolge verlustfrei rekonstruieren.

Tatsächlich konnten wir dem Philips 241P4QPYES über den DVI-Eingang auch Halbbildsignale (480i60, 576i50, 1080i50, 1080i60) zuspielen. Das ist ungewöhnlich. Ausgereiftes Deinterlacing darf man in diesem Fall aber nicht erwarten.

Das Signal wird einfach auf die Panelauflösung hochskaliert. Neben einem Verlust an vertikaler Auflösung kommt es damit auch zu sichtbarem Zeilenflimmern. Die Testsequenzen unserer NTSC-DVD machen den Auflösungsverlust sichtbar (Moirébildung auf der Tribüne).

Unabhängig vom vorliegenden Signal skaliert der Philips 241P4QPYES Inhalte direkt auf die Panelauflösung.

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der Philips 241P4QPYES geht, unabhängig vom zugespielten Signal, immer von einem RGB-Signal mit PC-Leveln aus (Wertebereich pro Kanal von 0-255). Das ist bei fehlender Einstellmöglichkeit absolut sinnvoll.

Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher auf PC-Level gespreizt werden.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung ist einwandfrei. Wolkenbildungen können wir selbst unter ungünstigen Bedingungen nicht ausmachen. Das gilt auch für Lichthöfe, die oft mit einer nicht flächig verbauten LED-Hintergrundbeleuchtung in Verbindung gebracht werden.

Erst bei Aufnahmen mit sehr langer Belichtungszeit werden einzelne Aufhellungen zu den Ecken hin sichtbar. Sie fallen visuell auch bei völlig abgedunkelter Umgebung nicht auf.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

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