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TESTBERICHT: LG Flatron 24MN43D-PZ

Einleitung

Der LG 24MN43D wird als 2-in-1-Monitor-TV Lösung angepriesen, besitzt also wie vermutet einen Tuner (DVB-T/DVB-C) und außerdem einen USB-Anschluss über den Multimediadateien wiedergegeben werden können. Abgerundet wird die Ausstattung mit einer Fernbedienung und verbauten Stereolautsprechern. Der Monitor ist damit in der Lage einen TV vollständig zu ersetzen, solange die Größe für den Anwender ausreichend ist.

Die weiteren Features des 23,6 Zoll TN Monitors klingen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080, einer Helligkeit von 250 cd/m² und einer Reaktionszeit von fünf Millisekunden dagegen eher standardmäßig. Punkten soll der Monitor aber zusätzlich noch mit einer Bild-in-Bild Funktion und einem geringen Stromverbrauch.

Optisch wurde er im klassischen Schwarz mit Klavierlackoptik und mattem Display gehalten. Erkennbar ist zudem, dass der Standfuß sehr unflexibel ist und sich nur in der Neigung verstellen lässt. Dem Gerät wurden dafür viele Anschlüsse spendiert, die aber eher dem TV-Bereich zuzuordnen sind. Für den digitalen Anschluss an den PC steht nur ein HDMI-Anschluss zur Verfügung.

Die im Test veröffentlichten Ergebnisse wurden am digitalen HDMI-Ausgang einer Nvidia GTX 580 von Asus ermittelt. Die externe Zuspielung von Videomaterial wurde vom Blu-Ray-Player LG BD420 übernommen, angeschlossen wurde der Player mit einem HDMI-Kabel.

Lieferumfang

Das Zubehör und der Standfuß des 24MN43D-PZ werden mit einer Styroporschicht getrennt vom Bildschirm versendet, wodurch Schäden während des Transportes vermieden werden.

Mitgeliefertes Zubehör.

Zusammen mit dem Monitor werden das Netzteil, ein Mehrwegkabelbinder und eine Fernbedienung ausgeliefert. Vorhanden sind außerdem eine Schnellanleitung und eine CD mit dem ausführlichen Handbuch. Kabel für den Anschluss an den PC werden überraschenderweise nicht beigelegt. Für den digitalen Anschluss des Monitors muss daher zwingend ein HDMI-Kabel zusätzlich erworben werden.

Hands on LG 24MN43D-PZ (Video)

Optik und Mechanik

Das Standbein und der Standfuß müssen vor dem Betrieb montiert werden. Das Bein wird dafür einfach an den Monitor gesteckt, der Fuß muss dagegen mit einer Schraube befestigt werden. Die Schraube ist zwar groß genug, um auch mit der Hand befestigt werden zu können, zur Sicherheit sollte aber trotzdem mit einem Schraubenzieher nachgezogen werden.

Das Standbein ist relativ kurz und besteht aus einer spiegelnden Klavierlackoptik. Der Fuß selber spiegelt nur am unteren Rand, die Oberfläche sieht dagegen wie gebürstetes Aluminium aus, das Material ist aber Plastik.

Kurzes Standbein und Standfuß mit Aluminiumoptik.

Die Rückseite des 24MN43D besteht zum Teil aus dem gleichen spiegelnden Material, welches auch beim Standbein verwendet wurde, zusätzlich aber auch aus matten wabenförmigen Elementen, die gut zum Gesamtbild passen. Erkennbar sind mittig zudem die VESA100 Bohrungen und im unteren Bereich die Anschlussmöglichkeiten.

Da alle Verbindungen nach hinten geführt werden, kann dies bei einer Wandhalterung eventuell zu Problemen führen. Der Ausschnitt auf der rechten Seite beinhaltet seitliche Anschlüsse für Audio und USB und zusätzlich einen CI-Schacht.

Rückseite mit VESA-Bohrungen und spiegelnder Front- und Innenrahmen.

Der Frontrahmen und auch der Innenrahmen bestehen aus dem bereits angesprochenen spiegelnden Material. Störende Spiegelungen sind im Betrieb aber kaum aufgefallen. Der Rahmen ist an den Seiten etwa 1,8 Zentimeter dick, im oberen und vor allem unteren Bereich ist er deutlich breiter.

Im unteren rechten Bereich des Rahmens wurden die Tasten für die Steuerung des 24MN43D angebracht, außerdem eine nach unten abstehende Status-LED. Bedient wird das Gerät mit Touchtasten oder der mitgelieferten Fernbedienung.

Die Neigung des Monitors lässt sich stufenlos verstellen. Maximal möglich sind fünf Grad nach vorne und 20 Grad nach hinten.

Kleinster und größer Neigungswinkel nach hinten.

In der Höhe verstellen lässt sich der Monitor nicht, der Abstand vom Schreibtisch zur unteren Monitorkante beträgt daher immer etwa 7,5 Zentimeter. Drehen lässt sich der Monitor ebenfalls nicht und auch ein Betrieb im Pivotmodus ist nicht möglich.

Die Verarbeitungsqualität des 24MN43D ist insgesamt gut, auch wenn die Spaltmaße nicht an allen Stellen komplett gleich waren und das eingesetzte Material nicht unbedingt als hochwertig anzusehen ist.

Technik

Betriebsgeräusch

Sowohl der Monitor als auch das Netzteil sind auch bei nur wenigen Zentimetern Abstand lautlos. Nervige piepende oder surrende Töne waren nicht feststellbar. Die Reduzierung der Helligkeit änderte nichts an dieser Wahrnehmung. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

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Wer mehr Ausstattung benötigt findet beim 24MA53D nicht nur 2 HDMI Eingänge, sondern auch ein ein deutlich perfomanteres AH-IPS Panel.

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