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TESTBERICHT: Samsung T27C370EW Teil 7


Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim T27C370EW messen wir eine recht lange Signalverzögerung von 14,5 Millisekunden – typisch für Monitor/TV-Kombis. Die halbe mittleren Bildwechselzeit von 6,0 Millisekunden (Reaktionszeit Schnellstens) ist gar nicht so schlecht, doch der Gesamtwert von 20,5 Millisekunden für die mittlere Gesamtlatenz kann keinen Gamer begeistern.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des T27C370EW arbeitet mit White LED. Für die Helligkeitsregelung wird die PWM-Technik verwendet.

Die Helligkeit des Backlights wird mit dem gleichnamigen Regler eingestellt, der zusätzlich vorhandene Helligkeitsregler hat auf die Leuchtkraft der LED-Leiste keinen messbaren Einfluss. Selbst bei voll aufgedrehtem Backlightregler leuchten die LED nicht ganz kontinuierlich, der kurze Pausenanteil von 2 Prozent ist aber nicht wahrnehmbar.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve, Einstellung B20 H45) zeigt unser Chart die typische PWM-Rechteckschwingung. Die Schaltfrequenz beträgt 180 Hz, die Tastrate liegt bei 62 Prozent. Sehr empfindliche Menschen könnten daher ein Backlight-Flimmern wahrnehmen.

LED-Backlight mit PWM-Steuerung.

Subjektive Beurteilung

In Spielen sind nur leichte Schlieren erkennbar und diese auch nur von Anwendern, die in diesem Bereich empfindlich sind. Die etwas höhere Latenzzeit ist subjektiv nicht spürbar und dürfte nur von Progamern wahrnehmbar sein. Für Gelegenheitsgamer ist der Monitor daher geeignet, Hardcoregamer greifen besser zu einem Gerät mit kürzeren Latenzzeiten und mindestens 120 Hz, um Schlieren vollständig eliminieren zu können.

Sound

Der Monitor besitzt zwei fünf Watt Lautsprecher. Vergleichbar sind diese mit Lautsprechern, die man heutzutage in aktuellen TV-Geräten findet. Sie reichen damit auch für Filme aus, wenn keine zu hohen Ansprüche gestellt werden. Im Menü können zudem unterschiedliche Modi ausgewählt werden, wodurch Anwender nach eigenem Geschmack ein vorinstalliertes Profil auswählen können.

DVD und Video

Den Blu-Ray Player haben wir für die nachfolgenden Tests per HDMI mit dem Monitor verbunden.

Der Monitor besitzt einen Filmmodus, der das Bild weicher darstellt und Schärfe aus dem Bild nimmt. Bei Filmen kann dies durchaus ansprechend wirken, der Modus bietet damit eine gute Alternative zum Standardmodus. Ebenfalls vorhanden ist ein Sportmodus mit dem zum Beispiel Fußballspiele besonders gut wiedergegeben werden sollen. In diesem Modus wird vor allem der Kontrast deutlich erhöht und die Schärfe leicht angehoben.

Wie versprochen sieht man in diesem Modus jedes Detail genauer als im Standardmodus. Das Bild lässt sich mit extremen Einstellungen eines Progamers vergleichen, der auch jedes Detail sehen möchte, egal wie unnatürlich das Bild aussieht. Da beim Sport im TV nur zugeguckt und nicht selber gespielt wird, fanden wir den Standardmodus mit natürlichen Farben auch für Fußballspiele besser geeignet.

Test der Videoeigenschaften.

Der TV-Modus hat uns ansonsten gut gefallen, alle verfügbaren Sender wurden gefunden und die Umschaltzeit lag in einem guten Bereich. Die Videotextfunktion war ebenfalls bequem abrufbar und der Monitor somit ohne Einschränkungen TV-Ersatz einsetzbar.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

SD-Bilder im 4:3 Format können vergrößert mit richtigem Seitenverhältnis wiedergegeben werden.

Bei den Bildraten ist der Monitor ebenfalls sehr flexibel. 60 Hz, 50 Hz und auch 24 Hz waren über den BD-Player einstellbar. Im PC-Modus können die drei Bildraten ebenfalls eingestellt werden, im 24 Hz Betrieb wurde der Juddertest allerdings nicht bestanden. Im Filmbetrieb konnten bei 24 Hz aber keine negativen Effekte beobachtet werden.

Halbbilder können von BD-Player ohne ein deutlich erkennbares Zittern wiedergegeben werden. Bei unseren Testvideos war aber ein Moiré-Muster erkennbar, wir vermuten daher, dass kein Deinterlacer verbaut wurde.

Overscan

Eine Overscaneinstellung besitzt der Monitor nicht.

Farbmodelle und Signallevel

Der Monitor zeigt ein korrektes RGB-Signal an, angepasst werden kann dieses aber nicht, so dass je nach Zuspielart 0-255 oder 16-235 ausgegeben werden. Bei unseren Testgeräten wurde dabei jeweils korrekt gewählt, das muss aber nicht bei allen externen Quellen der Fall sein. Ein Farbmodell kann nicht gewählt werden.

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