Test Monitor Samsung T27C370EW
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Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

SD-Bilder im 4:3 Format können vergrößert mit richtigem Seitenverhältnis wiedergegeben werden.

Bei den Bildraten ist der Monitor ebenfalls sehr flexibel. 60 Hz, 50 Hz und auch 24 Hz waren über den BD-Player einstellbar. Im PC-Modus können die drei Bildraten ebenfalls eingestellt werden, im 24 Hz Betrieb wurde der Juddertest allerdings nicht bestanden. Im Filmbetrieb konnten bei 24 Hz aber keine negativen Effekte beobachtet werden.

Halbbilder können von BD-Player ohne ein deutlich erkennbares Zittern wiedergegeben werden. Bei unseren Testvideos war aber ein Moiré-Muster erkennbar, wir vermuten daher, dass kein Deinterlacer verbaut wurde.

Overscan

Eine Overscaneinstellung besitzt der Monitor nicht.

Farbmodelle und Signallevel

Der Monitor zeigt ein korrektes RGB-Signal an, angepasst werden kann dieses aber nicht, so dass je nach Zuspielart 0-255 oder 16-235 ausgegeben werden. Bei unseren Testgeräten wurde dabei jeweils korrekt gewählt, das muss aber nicht bei allen externen Quellen der Fall sein. Ein Farbmodell kann nicht gewählt werden.

Bewertung

Kein Preis verfügbar
3.5

(GUT)
Samsung T27C370EW LED 69 cm (Fernseher,50 Hz)
(5 Kundenrezensionen)
Nicht verfügbar
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Fazit

Der Samsung T27C370EW besitzt trotz der Größe ein filigranes Äußeres, wodurch aber leider die Verstellmöglichkeiten des Standfußes leiden. Einstellbar ist nur die Neigung des Gerätes. Gepunktet werden kann dafür mit einem geringen Stromverbrauch, einem lautlosem Betrieb und einem blickwinkelstabilem PLS-Panel.

Für die Bildbearbeitung ist der Monitor nach einer Kalibrierung nur im Amateurbereich zu empfehlen. Abstriche müssen vor allem bei der Bildhomogenität, Ausleuchtung und einer sRGB Farbraumabdeckung von nur knapp über 90 Prozent gemacht werden.

Für Gelegenheitsspieler ist der Monitor mit nur geringen Abstrichen problemlos nutzbar. Hardcoregamer wird dagegen die recht hohe Latenz stören, die bei TV-Monitor-Kombinationen leider häufig anzutreffen ist.

Punkten kann das Gerät ganz klar im Multimediabereich. Verbaut wurde ein DVB-T/C Tuner, der zusammen mit den vielen TV typischen Anschlussmöglichkeiten, wie zum Beispiel Scart oder Komponenteneingängen einen vollwertigen TV-Ersatz bietet. Bei den Bildraten ist das Gerät zudem flexibel, 60 Hz, 50 Hz und auch 24 Hz können eingestellt und wiedergegeben werden. Überzeugen konnte auch der Bild-in-Bild Modus der bequem per Schnelltaste auf der Fernbedienung aktiviert werden kann und der sehr potente Mediaplayer.

Über den USB 2.0 Anschluss lassen sich Fotos, Musik und fast beliebige Videoformate inklusiv Untertiteln und 1080p Qualität problemlos wiedergeben. Einen Netzwerkanschluss besitzt das Gerät aber leider nicht, so dass der Mediaplayer nur über den seitlichen, etwas weit nach hinten versetzten, USB-Anschluss angesprochen werden kann.

Anwender sollten insbesondere die TV-Funktion und den Mediaplayer häufig nutzen, um die Vorzüge des Gerätes ausspielen zu können. Alltägliche Anwendungen und auch gelegentliche Bildbearbeitungen oder das Spielen eines Games sind auf dem Gerät möglich, so dass wir trotz der Einschränkungen in einigen Bereichen noch eine knappe gute Gesamtbewertung vergeben.

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