Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Eizo Foris FG2421-BK Teil 3


Die dritte Taste führt zum Hauptmenü. Dort können Einstellungen zu Farbe und Kontrast vorgenommen werden. Weitere Unterpunkte führen zu erweiterten Optionen wie dem 240Hz Turbomodus oder die Spracheinstellungen. In einer extra Rubrik lässt sich auch das Tonsignal in der Lautstärke anpassen, sowie die Soundquelle wählen.

Außerdem beinhaltet das OSD noch Einstellungen für extra Stromsparfunktionen (Auto-off) und eine Informationsübersicht, die Auflösung, Frequenz und Status des Turbomodus anzeigt. Zusätzlich hat Eizo ebenfalls einen kleinen Kalkulator integriert, der bei aktivierten Stromsparfunktionen die CO² Einsparung anzeigt.

Farbeinstellungen im Screenmanager.

Wer auf die grafische Oberfläche nicht verzichten will, der kann zum Einstellen des Monitors auch den Eizo "ScreenManager Pro for Gaming" benutzen. Diese Software ist schnell installiert und bietet alle wichtigen Einstellungen, die auch in der Menüführung des Gerätes selbst zu finden sind. Geänderte Werte werden direkt per USB übertragen und gespeichert.

Besonders interessant wird die Software allerdings erst, wenn eigene Profile angelegt werden. Zwar sind die vorgefertigten Einstellungen zusammen mit professionellen eSportlern entwickelt worden, jedoch braucht oder will nicht jeder den Monitor so verwenden, wie es ein Verein wie Fnatic tut. Eizo gewährt dem Nutzer drei eigene Profile, die in Zukunft auch mit anderen Spielern geteilt werden können.

Hotkeys zum Umschalten.

Ein weiterer Vorteil vom ScreenManager Pro sind die Hotkeys. Wird zum Beispiel auf einer LAN-Party nicht nur ein bestimmtes Spiel gespielt, hat man die Möglichkeit per simplen Tastendruck die Profile in Echtzeit zu ändern. Dadurch bringt Eizo noch ein Stück mehr Komfort beim Gaming.

Bildqualität

Eine weitere Besonderheit beim Eizo FORIS FG2421 ist das verwendete Panel. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es sich um ein Glare Panel handeln würde. Auf den zweiten Blick bemerkt man allerdings, dass die Spiegelungen nicht so gravierend sind, wie bei einem reinen Glare Panel.

Auf dem moderat entspiegelten Display sind Spiegelungen zwar durchaus zu sehen, allerdings sind diese im Betrieb kaum wahrzunehmen, es ist sozusagen ein Kompromiss aus Glare und mattem Display. Hiermit sollen Spiegelungen auf der einen Seite reduziert werden, ohne auf die brillanteren Farben eines Glare Panels zu verzichten. Insgesamt ist Eizo dieser Drahtseilakt gelungen. Nur bei besonders dunklen bis komplett schwarzen Bildern sind Reflexionen auszumachen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Schwarzwert 50, Gamma FPS High, Farbeinstellung 6500K, Bildmodus FPS1. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Auf dem ersten Blick lässt sich eine sehr exakte Grauabstufung ausmachen, die sich hervorragend von der dunkelsten bis zur hellsten Stelle verteilt. Dies wird lediglich von einem marginalen Banding im Weißbereich getrübt und verhindert somit ein perfektes Ergebnis.

Graustufen und -verlauf.

Zusätzlich sei bei der Graustufendarstellung noch erwähnt, dass die Blickwinkelabhängigkeit ebenfalls einen kleinen Wermutstropfen hinterlässt. Die Grauwerte verschieben sich je nach Winkel.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Hierbei zeigt sich der Monitor von einer guten Seite. Die Ausleuchtung wirkt in der Praxis ausgewogen. Im Schwarzcheck kann dies bei normaler Betrachtung ebenfalls bestätigt werden. Bei genauer Betrachtung kann allerdings ein minimales Durchscheinen des Backlights am rechten Rand ausfindig gemacht werden. Zudem zeigt eine Langzeitbelichtung eine leichte Lichthofbildung unten links und rechts.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Betrachten wir die Fläche als Ganzes, erscheint das Schwarz dunkel, homogen, mit einem minimalen blauen Schimmer. Dies kann jedoch abhängig vom Blickwinkel variieren. Seitliche Betrachtungen hellen den ansonsten optimalen Schwarzwert sichtbar auf. Beste Bedingungen für ein sattes Schwarz herrschen bei einer mittigen Sitzposition.

 << < 1 2 3 4 5 6 7 8 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!