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TESTBERICHT: Dell UP2715K Teil 5


Graustufen

Bei den hellen grauen Balken konnten nur die jeweils ganz äußeren Exemplare nicht mehr vom Hintergrund unterschieden werden, bei den dunklen Balken waren es dagegen jeweils die beiden letzten Exemplare, die nicht mehr differenziert werden konnten.

Graustufen und -verlauf.

Alltäglicher Betrieb

Bei einem Display, das eine Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln besitzt, müssen auf der Hard- und Softwareseite einige Besonderheiten beachtet werden. Um die volle Auflösung darstellen zu können, muss das Gerät über zwei DisplayPort-1.2-Anschlüsse betrieben werden, die sich zudem auf einer Grafikkarte befinden müssen. Der Hersteller empfiehlt dafür NVIDIA-Quadro- oder AMD-FirePro-Grafikkarten. Beide Serien richten sich allerdings an Profis und dürften daher bei vielen Endanwendern nicht vorhanden sein.

Wir konnten den Monitor aber auch mit einer NVIDIA GTX 980 Ti und einer AMD R9 390X problemlos betreiben. Beides sind übliche Consumer-Karten, weshalb wir davon ausgehen, dass so gut wie alle anderen Grafikkarten der beiden Hersteller funktionieren sollten, solange zwei DisplayPort-1.2-Anschlüsse vorhanden sind und die aktuellsten Treiber verwendet werden. Notebooks lassen sich alternativ über einen einzelnen miniDisplayPort mit dem Monitor verbinden, können dann aber maximal eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel darstellen.

Neben einer potenten Grafikkarte muss je nach verwendetem Programm zudem auch ein leistungsfähiger Prozessor im Rechner vorhanden sein. In Lightroom 5 brachte die hohe Auflösung den nicht mehr ganz aktuellen Intel Core i5-2500K oft in eine Auslastung von 100 Prozent, wodurch ein einfaches Zuschneiden eines Bildes nur mit gelegentlichem Ruckeln möglich war. Bei längeren Lightroom-Sessions haben wir die Auflösung daher auf 2.560 x 1.440 Pixeln reduzieren müssen, um ein flüssigeres Arbeiten zu ermöglichen.

Auf der Software-Seite muss für den alltäglichen Betrieb eine Skalierung vorgenommen werden können, da die native Auflösung auf einer Fläche von nur 27 Zoll selbst für geübte Augen zu klein ist. Anwendern, die kleine Auflösungen gewohnt sind, dürfte dabei eine Skalierung von 150 Prozent ausreichen. Alle anderen werden wohl eher zu 200 Prozent greifen, was einer Darstellung von 2.560 x 1.440 Pixeln auf einem vergleichbaren 27-Zoll-Gerät entspricht. Beachtet werden sollte dabei aber, dass gerade unter Windows nicht alle Anwendungen automatisch skaliert werden, so dass teilweise mit sehr kleinen Menüs gelebt werden muss.

Grundsätzlich funktionierte der Betrieb des Monitors mit unserem System problemlos, wir möchten aber trotzdem erwähnen, dass bei einem Neustart teilweise einige Merkwürdigkeiten auftraten. Dies wird zum großen Teil auf die von uns eingesetzte Hard- und Software zurückzuführen sein, wir möchten es der Vollständigkeit halber aber trotzdem erwähnen.

Die Karte von AMD zeigte bei einem Neustart manchmal nur eine UHD-Auflösung an, die auch nicht erhöht werden konnte. Beim Neustart mit der NVIDIA-Grafikkarte sprang der Monitor öfter in den Stand-by und zeigte gar kein Bild an. In beiden Fällen half ein Ein- und Ausschalten des Monitors oder ein Neustart des Computers, um das Problem zu lösen. War der Monitor dann einmal richtig in Betrieb, traten keine weiteren Symptome mehr auf. Auch das Aufwachen aus dem Stand-by oder dem Ruhezustand produzierte keine Probleme.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Bei einem dunklen Bild sind bei genauer Betrachtung vier kleine Lichthöfe an den Rändern erkennbar: einer auf der linken, einer auf der rechten und zwei auf der unteren Seite. Bei einer längeren Belichtung wird zudem eine größere Unregelmäßigkeit in der oberen rechten Ecke sichtbar.

Im Alltagsbetrieb dürften wahrscheinlich höchstens die beiden unteren kleinen Lichthöfe stören, die vor allem bei Betrachtung von Filmen im 21:9-Format sichtbar sein dürften. Insgesamt vergeben wir daher noch eine knappe gute Bewertung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Bei einer Betrachtung von schräg oben wird auch bei diesem Display der typische IPS-Glow-Effekt sichtbar. Das schwarze Bild wird eher gelblich bis weiß dargestellt, was aber bei nahezu allen Geräten mit IPS-Panel zu beobachten ist.

Ausleuchtung bei einer Betrachtung von rechts schräg oben.

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