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TESTBERICHT: Samsung U32E850R Teil 8


Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

Mit den modifizierten Einstellungen wurde auch die sRGB-Messung vor der Kalibration durchgeführt. Selbstredend werden in der Graubalance nur marginale Abweichungen gemessen. Die bunten Farben erlangen mit einem durchschnittlichen Delta E94 von 2,92 ein befriedigendes Ergebnis. Insgesamt reicht es vor der Kalibration noch zu einem befriedigenden Ergebnis.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messungen nach Kalibration und Profilierung

Für die nachfolgenden Messungen wurde der Samsung U32E850R aus Quato iColor Display heraus kalibriert (Bildmodus: "Benutzerdefiniert", Gamma: "Modus1") und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin berücksichtigt wird.

Profilvalidierung

Validierung der Monitorkalibration.

Der Samsung U32E850R zeigt keine auffälligen Drifts oder unschönen Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand sehr exakt. Eine Wiederholung der Profilvalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden erreicht. Insgesamt betrachtet ist dies ein sehr gutes Ergebnis. Die Gammakurve verläuft sehr schön und weicht der Normwertkurve nun nicht mehr von der Seite.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Monitor kalibriert auf sRGB.

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Insgesamt ist das Ergebnis bei den Farbwerten sehr gut und bei den Grauwerten gut.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Besonders bei UHD-Monitoren spielt die Fähigkeit der Interpolation eine zentrale Rolle, da es jede Menge Software gibt, die diese Auflösung nicht unterstützt und Schrift so klein darstellt, dass diese kaum noch lesbar ist. Bei aktuellen Spielen ist es so, dass man zum Teil nicht einmal mit den stärksten Grafikkarten eine ordentliche Framerate erlangt. Die einfachste Möglichkeit bietet sich dann durch das Verringern der Auflösung.

Der U32E850R bietet mit "Breit" und "Auto" zwei Möglichkeiten zur Wahl des richtigen Bildformats an. Schließt man den Monitor über DisplayPort an, passiert jedoch gar nichts. Angefangen von 800 x 600 bis hinauf zu UHD wird das Bild immer seitengerecht auf die gesamte Display-Höhe skaliert, egal, ob "Breit" oder "Auto" gewählt wird.

Einen Effekt erreicht man erst an HDMI. Jetzt wird tatsächlich bei "Breit" eine bildschirmfüllende Anzeige gewählt, die bei "Auto" auf seitengerecht umschaltet. Seitenverhältnisse, die absolut keinen Sinn bei einem Seitenverhältnis von 16:9 haben, werden aber trotzdem nicht als Vollbild angezeigt.

Direkt an prominenter Stelle in den Bildeinstellungen ist der Schärferegler zu finden. In den Werkseinstellungen ist mit 60 ein guter Wert eingestellt. Eine Stufe darüber entstehen bereits Farbsäume. Er hat aber durchaus seine Daseinsberechtigung bei geringerer Auflösung, unscharfe Kanten etwas zu betonen. So entsteht der Eindruck von etwas mehr Schärfe im Bild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Aber auch die sehr bedeutende HD-Auflösung 1.920 x 1080 ist bis auf einen minimalen Unschärfeeindruck als sehr gut zu bezeichnen, vor allem, weil auch noch die feinen Linien unserer Testgrafik zu erkennen sind. Bereits hier leistet der Schärferegler einen sehr guten Dienst, wenn er bis auf Anschlag auf den Wert 100 gestellt ist. So wird das Bild noch etwas schärfer und könnte fast als native Auflösung durchgehen.

Die kleine HD-Auflösung 1.280 x 720 verliert dagegen bei der Bilddarstellung. Die feinen Striche verschwimmen ineinander, und das Kreuz ist schon recht unscharf geraten. Es sollte aber angemerkt werden, dass diese Aufgabe von vielen Geräten mit einer nativen HD-Auflösung nicht besser gemacht wird, was für eine gute Wertung reicht.

Testgrafik;, links: nativ; rechts: 1.920-x-1.080-Vollbild.

Testgrafik; 1.280-x-720-Vollbild.

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2 Kommentare vorhanden


Was für eine (Ent)Täuschung! Auf der Samsung-Website heißt es zu dem Monitor: "Die Flicker-Free-Technologie reduziert Bildschirmflimmern für ein angenehmeres Seherlebnis." Und dann hat das Teil tatsächlich PWM mit lächerlichen 240 Hz...
In der Regel wird ein Monitor über 100 cd/m² betriegen. Wir empfehlen etwa 140 cd/m², viele Nutzer verwenden eine noch höhere Helligkeit. Bei diesen Helligkeiten ist das Gerät auch zu 100% flimmerfrei!

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