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TESTBERICHT: Samsung S27E370D Teil 8


Interpolation

Es existieren zwei Möglichkeiten, Einfluss auf die Darstellung des angezeigten Bildes zu nehmen. Angeboten werden "Breit" und "Auto". Laut Handbuch soll "Breit" die Anzeige unabhängig des Eingangssignals auf Vollbild skalieren. Ist der Monitor über DisplayPort verbunden, passiert allerdings überhaupt nichts, wenn man die Auflösung ändert und zwischen "Breit" und "Auto" wechselt.

Ist der Monitor über HDMI verbunden, so trifft diese Aussage nur teilweise zu. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da viele Auflösungen als Vollbild auf einem 16:9-Monitor überhaupt keinen Sinn haben. Die Elektronik reagiert auf verschiedene Auflösungen sehr gut, wählt stets das richtige Seitenverhältnis. Das Bild wird dabei immer auf die volle Display-Höhe interpoliert.

Der Schärferegler ist auch an den digitalen Eingängen aktiv. In den Werkseinstellungen ist er auf 60 voreingestellt, was auch in Ordnung ist. Eine Stufe darüber erhalten feine Linien eine Kontur.

Die native Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln wird sehr scharf und detailgetrau wiedergegeben, doch schon die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 macht dem Samsung S27E370D schwer zu schaffen. Die feinen Linien unserer Testgrafik sind jetzt einfach dicke Balken, die sich zwischen Hell und Dunkel abwechseln.

Das Kreuz in der Mitte ist ebenfalls sehr grobpixelig und wirkt unscharf. Bei vielen Displays hat die Anhebung der Schärfe zu guten Ergebnissen geführt, was bei diesem Monitor allerdings nicht der Fall ist.

Testgrafik. Links: nativ. Rechts: 1280 x 720

Textwiedergabe. Links: nativ. Rechts: 1280 x 720

Text ist zwar bei der Auflösung 1280 x 720 noch recht gut zu lesen, beansprucht die Augen jedoch stark, da sie immerzu versuchen, die Schrift scharfzustellen. Es fühlt sich an, als würde man eine Brille mit einer falschen Dioptriezahl tragen. Auch hier bringt der Schärferegler keine Besserung.

Reaktionsverhalten

Den Samsung S27E370D haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der CtC-Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Im Datenblatt wird eine Reaktionszeit von 4 ms für GtG genannt. Der Samsung besitzt drei Reglerpositionen für seine Overdrive-Funktion ("Standard", "Schneller" und "Schnellstens"). In der Werkseinstellung ist die Option "Schneller" aktiviert.

Reaktionszeit "Standard"

Wird der Regler "Reaktionszeit" auf "Standard" gestellt, messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 15 ms. 14,5 ms benötigt der schnellste Grauwechsel. Der Durchschnittswert, gemessen an 15 Messpunkten, beträgt 21 ms, während der CtC-Wert ebenfalls 21 ms benötigt. Der Helligkeitsverlauf zeigt sich völlig neutral.

Reaktionszeit "Standard": Langsame Schaltzeiten und keine Überschwinger.

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