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TESTPROGRAMME

Eizo Monitortest

Autor: Timo Kraske
21.04.2017, 11:57 Uhr

Der beliebte EIZO Monitortest steht nun in Version 1.0 auch in einer plattformunabhängigen Browser-Version zur Verfügung. Die kommt ohne feste Installation der Test-Software aus und funktioniert auf praktisch jedem Desktop-Betriebssystem.

Der EIZO Monitortest wird auf Knopfdruck gestartet

Die Test-Software ist im Browser unter www.eizo.de/monitortest erreichbar. Dort wird man von einer Übersicht begrüßt, in der sich mit Hilfe der Checkboxen bequem die einzelnen Testbereiche auswählen lassen. An dieser Stelle bietet es sich natürlich an, alle Tests auszuwählen, um einen Monitor auf Herz und Nieren zu testen. Alternativ ist es aber auch möglich, mit dem jeweiligen Play-Button Einzeltests durchzuführen.

Der EIZO Monitortest bietet 13 Tests für Darstellungskomponenten (Screenshot eizo.de)

Auf Knopfdruck kann mit "Test auf weiterem Monitor" ein weiteres Fenster mit dem EIZO Monitortest geöffnet werden, um bei Multi-Monitor-Setups mehrere Bildschirme gleichzeitig zu prüfen.

Mit 13 verschiedenen Tests ganz einfach einen Monitor testen

Der EIZO Monitortest hält 13 verschiedene Tests aus neun Bereichen bereit, mit denen man einen Monitor prüfen kann. Falsche Herstellerangaben oder Montagsgeräte können damit ohne große Mühe aufgespürt werden. Dabei bietet die Software zu jedem Test eine passende Beschreibung und verrät, worauf während der Prüfung zu achten ist.

Fünf Testschritte machen Pixelfehler sichtbar

Nach einem Testbild, das eine erste Einschätzung ermöglicht, bietet der EIZO Monitortest im nächsten Schritt die Möglichkeit, Pixelfehler aufzuspüren. Nacheinander wird das gesamte Bild mit den Farben Schwarz, Weiß, Rot, Grün und Blau gefüllt.

Der Pixelfehler-Test deckt dauerhaft leuchtende oder fehlende Pixel auf (Screenshot eizo.de)

Ungewöhnlich leuchtende Pixel oder fehlende Pixel weisen auf Pixelfehler hin. Die verschiedenen Farben dienen dazu, um festzustellen, ob ein Bildpunkt dauerhaft falsch leuchtet, komplett tot ist oder ob ein bestimmtes rotes, blaues oder grünes Subpixel fehlt. Damit der gesamte Bildinhalt geprüft werden kann, lassen sich die Hinweise und Beschreibungen durch Drücken der Leertaste ausblenden.

Die Homogenität, Farb- sowie Textdarstellung unter der Lupe

Anschließend lässt sich die Homogenität bei einem Monitor testen. Der EIZO Monitortest blendet Graustufen ein, wobei man die Helligkeit auf 25 %, 50 % und 75 % festlegen kann.

Mit dem EIZO Monitortest kann die gleichmäßige Ausleuchtung geprüft werden (Screenshot eizo.de)

Im Idealfall ist die Helligkeit gleichmäßig über das gesamte Bild verteilt. Ungewöhnliche Schatten oder Farbstiche weisen auf Schwächen bei der gleichmäßigen Ausleuchtung hin.

Die Farbdarstellung kann ebenfalls geprüft werden. Dazu wird ein Farbverlauf mit bis zu 256 Abstufungen eingeblendet.

Farbverläufe: Bei 256 Stufen sind bestenfalls keine Helligkeitssprünge sichtbar (Screenshot eizo.de)

Bei 256 Stufen sollten keine auffälligen Unterschiede sichtbar sein. Im Gegenzug werden die Farben bei 8, 16, 32 oder 64 Stufen aber im Idealfall klar differenziert dargestellt.

Der EIZO Monitortest erlaubt zudem im nächsten Schritt eine Beurteilung der Textdarstellung, und das ganz ohne äußere Einflüsse wie etwa eine Schriftglättung.

Blickwinkelstabilität: Hält der Monitor, was der Hersteller verspricht?

Insbesondere Monitore mit IPS- und VA-Panel machen mit einer hohen Blickwinkelstabilität auf sich aufmerksam, die vom Hersteller häufig mit 178° horizontal sowie vertikal angegeben wird. Ob die Herstellerangaben stimmen, kann mit dem EIZO Monitortest ebenfalls ganz einfach geprüft werden.

Der EIZO Monitortest erlaubt den Test der Blickwinkelstabilität (Screenshot eizo.de)

Bewegt man sich während des Tests vor dem Bildschirm und verändert den Blickwinkel, sollten sich Größe und Form der Kreise im Idealfall nicht verändern.

Der Reaktionszeit-Test zeigt, ob Overdrive und Co. funktionieren

Den Abschluss bildet ein Test der Reaktionszeit. Dieser dient nicht nur zum Prüfen der Herstellerangaben, sondern bietet sich auch hervorragend für einen Vergleich zwischen Bildschirmen an. Außerdem wird mit dem Test schnell deutlich, ob Zusatzfunktionen wie Overdrive oder Blur-Reduction-Features wie gewünscht ihre Arbeit verrichten.

Test der Reaktionszeit: Wie gut reduziert das Gerät die Schlierenbildung? (Screenshot eizo.de)

Die hilfreiche Beschreibung steht mit Ratschlägen und Tipps zur Seite, damit die optimalen Einstellungen für einen reibungslosen Test vorgenommen werden können.

Fazit

Mit dem EIZO Monitortest im Browser kann man noch einfacher einen Monitor testen und die verschiedenen Darstellungskomponenten prüfen. Die 13 verschiedenen Tests machen Schwächen oder eventuelle Fehler sichtbar und helfen zudem dabei, die optimalen Einstellungen zu finden. Dabei kann es hilfreich sein, das Gerät mit verschiedenen Einstellungen zu prüfen und Einzeltests unter Umständen zu wiederholen, bis das Ergebnis den Vorstellungen entspricht.

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