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NEWS ALLGEMEIN

Textil-Akkus: Strom für Handy und Co unterwegs

Autor: Andreas Roth
26.11.2013, 16:53 Uhr

Forscher des Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) haben einen neuartigen Textil-Akku entwickelt, der nicht nur mit einer deutlich höheren Leistung als seine Vorgängermodelle punkten kann, sondern ebenso in Alltagskleidung integriert werden und auf diese Weise als Stromquelle für tragbare Elektronik-Geräte dienen könnte. Anstelle der in Batterien bisher üblichen Kohlenstoff-Nanoröhren hat sich das Forscherteam für die unkonventionelle Materialien Polyester-Garn, Nickel und Polyurethan entschieden.


Laut den Entwicklern der Akkus bieten elektronische Textilien zum Beispiel das Potenzial, um Funktionen des Smartphones in Kleidungsstücke, Brillen and andere Materialien, die direkt am Körper getragen werden, zu integrieren. Denkbar wäre auch, dass Sportler mithilfe dieser Stoffe ihre wichtigsten Vitalparameter überwachen. Doch auch im ästhetischen Bereich könnten Kleidungsstücke mit aufleuchtenden Motiven zum absoluten Hit avancieren.



Batterie: neue Textil-Akkus viel leistungsstärker (Foto: pixelio.de/F.H.M.)

"Die größte Erkenntnis unserer Arbeit besteht darin, dass die Tragbarkeit von Lithium-Ionen-Batterien erleichtert wird, wenn die Bestandteile des Akkus aus dem gleichen Material hergestellt werden, wie die Kleidung selbst - nämlich aus Textilien", erläutert Jang Wook Choi vom KAIST, der am Projekt beteiligt ist. Die außergewöhnliche Flexibilität haben die Wissenschaftler durch mehrmaliges Falten der Textil-Akkus unter Beweis gestellt. Sogar nach 5.000-maligem Falten ist die Leistung der Hightech-Batterie noch zu rund 92 Prozent konstant geblieben.

Zusätzlich hat das südkoreanische Forscherteam extrem leichte Solarzellen in die Textil-Batterie eingenäht, um das selbstständige Aufladen mithilfe des Sonnenlichts zu ermöglichen. Mithilfe dieser Solar-Technologie müsste man den Akku nicht einmal vom Kleidungsstück abnehmen und an eine Stromquelle schließen, um diesen mit Energie versorgen zu können. Das Forscherteam, das finanziell gefördert wird, besteht aus Taek-Soo Kim, Jung-Yong Lee und Jang Wook Choi von der National Research Foundation of Korea. (Pressetext)




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