Toshiba bewirbt ihre aktuellen LCD-TV Produkte der
C3030D-Serie (WXGA) sowie
X3030D-Serie (Full HD) mit der Aussage „
24p kompatibel“.
Seit geraumer Zeit kursieren bereits
Gerüchte in diversen verbraucherorientierten TV-Foren über die tatsächliche 24p Fähigkeit der Toshiba C3030D und X3030D-Serie.
Toshiba 42X3030D: Hält bezüglich 24p-Unterstützung nicht, was das Datenblatt verspricht.
Toshiba erklärt „24p kompatibel“ in seinen
Spezifikationen zu diesen LCD-TV-Geräten wie folgt:
24p kompatibel
Nahezu alle in den USA produzierten Filme werden in 24 Vollbildern (24p) pro Sekunde produziert. Diese werden später in der Regel mit einer Auflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten abgetastet und dann beispielsweise auf eine HD DVD gebracht. Je weniger Umwandlungen bis zur Bildwiedergabe vorgenommen werden, desto besser ist die Bildqualität. Die Modelle der X3030D-Serie sind mit 1.080p-kompatiblen Eingängen ausgestattet, über die 24 Hertz-Signale (24p) unterstützt werden. Verwendet man als Zuspieler eine 24p kompatible HD Quelle, sind keinerlei Umwandlungen von der Produktion der Disk bis auf den Bildschirm mehr erforderlich. Konsumenten können somit ruckelfreie Bilder in Original-Filmqualität erleben.
Gestern musste der verantwortliche Produktmanager von Toshiba auf der Presseveranstaltung zum
IFA Preview 2007 in München auf Nachfrage von PRAD vor den anwesenden Journalisten eingestehen, dass diese TV-Systeme über
keinen durchgängigen 24p Support verfügen. In diesem Fall wird das Signal im 3:2-Rhythmus dargestellt, welcher genau das provoziert, was Toshiba in seinen Werbeaussagen verspricht zu verhindern: Das Bild ruckelt!
In den TV-Systemen seien normale 50/60 Hz Panel verbaut, welche keine 24 Hz oder Vielfaches darstellen können. Wie Toshiba weiter bestätigen musste, wird das 24p Eingangssignal intern wieder auf 60 Hz hochgerechnet.
Mit der kommenden
Z-Serie, welche Toshiba auf der IFA präsentieren will, soll durch
120 Hz Technik eine vollständige 24p Unterstützung möglich sein. Aber auch dieses Thema wird in Fachkreisen bereits heiß diskutiert, ob dies über eine DNM Implementierung realisiert wird oder das unverfälschte Eingangssignal erhalten bleibt.
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