Philips Evnia 27M2N5500XD mit bis zu 1000 Hz
Anfang des Jahres wurde mit dem Philips Evnia 27M2N5500XD (PRAD-News) eines der ersten Gaming-Displays angekündigt, das in HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel, 16:9) eine maximale Bildwiederholfrequenz von 1000 Hz erzielen können soll. Nativ löst das Gerät mit 2560 x 1440 Bildpunkten (WQHD, 16:9) bei bis zu 540 Hz auf.
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Philips Evnia 27M2N5500XD im Test
Monitors Unboxed straft den 27M2N5500XD ab
Der YouTube-Kanal Monitors Unboxed hat ein Exemplar des hierzulande nach wie vor nicht verfügbaren Philips Evnia 27M2N5500XD in die Hände bekommen und es durch seinen Testparcours gejagt. Im über 19 Minuten langen Videobeitrag der Kollegen kommt der 27-Zöller allerdings nicht gut weg.
Das langsame Panel erzeugt Artefakte
Die Krux beim Philips Evnia 27M2N5500XD sei die eingesetzte Panel-Technologie, die mit 1 ms Reaktionszeit einfach viel zu langsam sei, um die 1000 Hz (oder auch nur 540 Hz) adäquat und flüssig zu bedienen. Massives Overshoot und Ghosting seien die Folge – mit einem Blur, der die 1000 Hz unschärfer aussehen lasse als das, was beispielsweise OLED-Modelle mit 500 Hz (oder teils gar 240 Hz) bieten.
PRAD-Einschätzung
Die Erkenntnisse von Monitors Unboxed sind wenig überraschend. Wie wir etwa beim LG UltraGear 25G590B (PRAD-News) mit Full HD und 1000 Hz bereits anmerkten, ist die zugrundeliegende Panel-Technologie für eine überzeugende Bildqualität entscheidend. Klassisches LCD ist schlicht zu langsam für solch hohe Bildwiederholfrequenzen. OLED wäre die aktuell passendere Wahl. Denn was bringen einem 1000 Hz, wenn störende Artefakte den scharfen Bildeindruck zunichte machen?
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