4K-UHD, Android-OS und bis zu 65 Zoll: Neue Signage-Displays von Philips

PPDS Signage 2000 mit 4K-UHD und bis zu 65 Zoll

Von Philips Professional Display Solutions (kurz: PPDS) kommen neue großformatige Bildschirme für Digital-Signage-Zwecke, wobei eine Eignung für einen 16/7-Betrieb (16 Stunden täglich, 7 Tage die Woche) angegeben wird. Die Signage-2000-Reihe erscheint in 43, 50, 55 sowie 65 Zoll und löst mit 3840 x 2160 Bildpunkten (4K-UHD, 16:9) bei lediglich 60 Hz auf.

PPDS Signage 2000 (Bild: PPDS, KI-generiert)
Signage 2000 mit 4K-UHD (Bild: PPDS, KI-generiert)

Android 14 dürfte fünf Jahre Update-Support bieten

Mit Ausnahme des VA-basierten 50-Zöllers (4000:1-Kontrast) setzen sämtliche Modelle auf IPS-Technologie mit 1200:1-Kontrast. Im Übrigen kann man mit 10 Bit Farbtiefe und 400 cd/m² Leuchtdichte rechnen. Eine autarke Nutzung ohne externe Endgeräte wird über das vorinstallierte Betriebssystem Android 14 ermöglicht. Wie PPDS uns im Rahmen einer Anfrage zum Unite LED 6000 (PRAD-News) bereits bestätigte, gebe es mindestens fünf Jahre Update-Support.

KI-Recheneinheit und optionale Drahtlos-Schnittstellen

Befeuert wird Android von einem Vierkern-SoC, dem 3 GB Arbeitsspeicher und eine 1-TOPS-NPU zwecks KI-Beschleunigung zur Seite stehen. Der Festspeicher ist 16 GB groß. Eine Nutzung der Signage-Displays ist wahlweise im Hoch- oder Querformat möglich. Schnittstellenseitig kann unter anderem auf HDMI 2.0, RJ-45 und USB-C (4,5 Watt PD) zurückgegriffen werden. Optional sind Bluetooth und WLAN über das CRD22-Modul nachrüstbar, das ab rund 64 Euro verfügbar ist.

Die Signage-2000-Serie von PPDS ist mit drei Jahren Garantie versehen, genehmigt sich in Betrieb 84 bis 134 Watt und hat eine Fernbedienung im Lieferumfang. Interessenten können sich direkt beim Hersteller ein Angebot einholen.

PRAD-Einschätzung

Wer kein Signage-Display mit 24/7-Eignung benötigt, kann sich mit der Signage-2000-Produktreihe bis zu 65 Zoll große Exemplare anschaffen. Die integrierte NPU fällt mit 1 TOPS (1 Billion Operationen pro Sekunden) übrigens recht schwach aus. Zum Vergleich: Ein Snapdragon 710 aus dem Jahr 2018 bot bereits 3 TOPS.

PPDS bestätigte uns gegenüber, dass sämtliche hauseigenen Geräte stets mindestens fünf Jahre Android-Update-Support erhalten. Ob das veraltete Android 14 jedoch ein Upgrade auf eine neuere Version bekommen wird, ist unklar.

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Daniel Boll

… treibt den PRAD-Texten als Lektor die Fehler aus und kümmert sich außerdem um News sowie Top-10-Artikel. Seit 2015 gehört er zum Team und findet nach wie vor, dass ein flüssiger Schreibstil wichtig zum Verstehen komplexer Inhalte ist.

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