ABI Research: Samsung und Philips beherrschen HDTV-Entwicklungsland Deutschland

0
1

Die meisten HDTV-Märkte in Westeuropa haben hohe Marktreife erlangt – nur der deutsche nicht. Dem Marktforschungsinstitut ABI Research zufolge gibt es hierzulande noch immer viel Raum für Wachstum. Von 1.000 deutschen Befragten einer Umfrage gaben nur 38 Prozent an, mindestens einen HDTV zu besitzen. Diese Quote liegt deutlich niedriger als in Frankreich und Großbritannien, stellten die Experten fest.

Laut ABI Research sind die Deutschen weniger HDTV-affin als ihre Nachbarn. (Bild/Logo: Samsung, ABI Research)

„In Anbetracht der relativ großen Zahl von Zuschauern im Bereich des analogen Kabel- und Sat-TVs braucht eine stärkere Nachfrage nach HDTV wahrscheinlich mehr Zeit“, kommentiert der leitende Analytiker Michael Inouye das Ergebnis. Im von ABI Research befragten Verbraucher-Pool haben Samsung und Philips mit 27 bzw. 22 Prozent den höchsten Anteil.

Als Silberstreif am Horizont des HDTV-Markts sehen die Experten die sogenannten Connected TVs (Smart-TVs). 13 Prozent der deutschen Befragten mit einem Heimnetzwerk behaupten, ein TV-Gerät direkt mit dem Internet verbunden zu haben. Diese Quote deckt sich mit der in Großbritannien. Jason Blackwell von ABI Research: „Weiterer Beleg für die Vorliebe deutscher Verbraucher für internettaugliche CE-Geräte ist der relativ große Erfolg und die Zugkraft von HbbTV in Deutschland.“

Samsung und Philips haben ihre Internet-Plattformen Smart Hub und Net TV fleißig weiter entwickelt. In Anbetracht des offensichtlichen Faibles der Deutschen für die Connected-Features dürfte dies bis 2010 zur Stärkung der Marktanteile beider Unternehmen beigetragen haben.

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen