Absatz von Pico-Projektoren bei 437.000 in erster Jahreshälfte

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Der weltweite Absatz von Pico-Projektoren erreicht im ersten Halbjahr 2010 die Stückzahl von 437.791 Geräten, meldet der Branchendienst Digitimes. 46 Prozent davon waren LCoS-Modelle für Telefone, die von chinesischen Herstellern ohne Markennamen angeboten wurden. DLP-basierte Geräte machten weitere zehn Prozent aus, so der taiwanische Beleuchtungsspezialist Young Optics .

Young Optics produziert unter anderem Module für die optischen Systeme von Projektoren. (Grafik: Young Optics)

Wie das Unternehmen weiterhin feststellen konnte, hat sich die steigende Nachfrage auf die Preise für Pico-Projektor-Module ausgewirkt und sie entsprechend in die Höhe schnellen lassen. Erst zum Jahresende hin sollen die Modulpreise wieder unter die 50-Dollar-Grenze fallen, die allerdings noch immer höher liegt als die ursprünglichen Erwartungen vieler Kunden. In einem Ausblick auf das Jahr 2012 bezifferte Young Optics den Preis auf weniger als 30 US-Dollar.

Einhergehend mit dem Preisrutsch soll sich der Markt für Pico-Projektoren in Telefonen rasch entwickeln. Bereits 2013 soll die Nachfrage nach diesen Modellen den Bedarf an reinen Pico-Projektoren überschreiten. Für Letztere prognostiziert Young Optics 2010 Absatzzahlen in Höhe von weltweit 900.000 Stück. Nächstes Jahr soll das Absatzvolumen schon bei mehr als zwei Millionen liegen, besagt eine von Digitimes’ Marktforschungsabteilung erstellte Prognose.

Im Zuge der guten Absatzergebnisse erreichte Young Optics im zweiten Quartal Einnahmen in Höhe von 1,97 Milliarden NT-Dollars (etwa 49,3 Millionen Euro). Im Vergleich zum vorhergehenden Quartal ist das ein 25-prozentiger Zuwachs. Das Unternehmen geht davon aus, die Lieferzahlen für Pico-Projektor-Module in diesem Jahr verdoppeln zu können. Die Sparte würde dann einen Anteil von zehn Prozent an den Gesamteinnahmen der Firma haben.

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