Dell U2711 (Prad.de)

  • Hallo, nach diesem Bericht bin ich jetzt verzweifelt.




    Welcher im Vergleich mit NEC 2690WUXi² passt besser für Fotobearbeitung
    und Videoschnitt (Hobby, Adobe CS4)?




    Und auch wenn man in nähere Zukunft keine Kalibrieren vornehmen möchte, welcher
    von beiden ist ab Werk besser kalibriert?

  • Hallo,



    zunächst einmal ein ganz großes LOB. Obwohl es sehr viele Webseiten und Zeitschriften für Fotografen gibt kümmert sich dort praktisch niemand um das extrem wichtige "Kettenglied" Monitor. prad ist praktisch die einzige Quelle für wirklich ausführliche Tests ... und die sind wirklich aussagekräftig!


    Ich wäre jederzeit bereit für so einen detailierten Test auch etwas zu bezahlen.


    Nun zu meiner Frage: Mein Hauptmonitor hat gestern den Geist aufgegeben und ich suche nach Ersatz, der für Bildbearbeitung und Softproof gleichermaßen geeignet ist (Ugra-Test muss bestanden werden). Video ist nicht wichtig, ein guter SRGB-Modus (Internet-Explorer) schon. Ich hatte mich eigentlich schon für den Eizo CG241W entschieden bis ich auf den LG W2420R und darüber auf euren Dell-Test gestoßen bin. Der scheint eigentlich alle Vorraussetzungen zu erfüllen, ist mir aber fast etwas zu groß. Für meinen Abstand wäre ein 24Zöller wohl besser. In dem Test gibt es einen Bezug auf den LG W2420R. Kann ich daraus schließen, dass diesbezüglich ein Test im "Anmarsch" ist ... dann würde ich noch ein paar Tage warten?


    Interessant fand ich die Aussage zur Kalibrierung des Dell. In der Tat mache ich mir genau da Sorgen. Ich habe ein Quato Silver Haze pro ... könnte man den Dell damit farbverbindlich hinbekommen? LG liefert ja (zu meiner Überraschung) einen Spyder 3 mit. Der Eizo funktioniert sicher mit dem Silver Haze (DTP94B) ... oder wäre es vielleicht sinnvoll, den LG mit dem Spyder zu kalibrieren und dann das Profil mit icolor und dem DTP94 zu erstellen?



    Ich bin jetzt zwischen Eizo CG241W (auf Nr. sicher), LG W2420R (High-End-Farbraum, aber keine Erfahrungswerte) und dem Dell (Preis-/Leistung, aber eigentlich zu groß) hin- und hergerissen :-(
    (NEC 2690 kommt für mich nicht in Frage)


    Ich freue mich auf fundierte Empfehlungen/Hilfe

  • Hallo vanqoq!


    Für deinen Anwendungsbereich (Fotobearbeitung und Videoschnitt im Amateurbereich) paßt der Dell doch ziemlich genau.


    Der Monitor bringt ein brauchbares sRGB Preset (Videoschnitt) und AdobeRGB Preset (Fotobearbeitung) mit. Eine Kalibration wird vorerst nicht notwendig sein. Mittelfristig kommst Du allerdings nicht daran vorbei.


    Der NEC 2690 ist auch ein Spitzenmonitor. Allerdings für den Videoschnitt nicht so gut geeignet.


    Die Profile für deinen Bereich sind offensichtich beim Dell besser gelungen.


    Grüße
    Winston Smith

  • Hallo Winston Smith.


    Danke für schnelle Antwort!


    Du meinst, dass AdobeRGB: 97 % Abdeckung ist für Bildbearbeitung ausreichend?


    Ich mache in Fotobereich überwiegend Portrait und Retusche.


    Und Dell U2711 hat ein Panel von LG. Manche Benutzer schreiben, dass bei diesem
    Panel das Weiß nicht gleichmäßig ist. Mit Gelbe und Blaue Striche. Sollte es
    nur Serienstreuung sein?



  • Hallo vanqoq,



    ich bin zwar nicht Winston, aber Fotograf.
    97% AdobeRGB ist fast schon Luxus ... mehr als Du den aktuell besten Cams entlocken wirst (auch als 16bit-Abobe-RAW) ... da bleiben mit Sicherheit genug Bearbeitungsreserven. Es ist noch nicht lange her, da wäre ein so großer Farbraum noch unbezahlbar, bzw. überhaupt nicht verfügbar gewesen.


    Wenn Du den AdobeRGB-Farbraum des Dell im Test (3D-Modell) ansiehst wirst Du zudem feststellen, dass der minimale nicht dargestellte Farbraum im Grün-Blau-Bereich liegt. Die im Portraitbereich kritischen Hauttöne werden - sofern Du nicht E.T. am Set hast zu 100% abgedeckt ...wobei ich auch den "Überlauf" im Grün- und Blaubereich für vernachlässigbar halte. Mein HP Z3100-Plotter würde das wohl auch nicht mehr aufs Papier bringen, Beamer oder TV-Gerät sowieso nicht :-)


    Gruß Hans




    Nachtrag: Damit Du in etwa siehst, was ich meine habe ich mal Profilvergleiche zwischen AdobeRGB und einem Profil für meinen Drucker, sowie dem Epson 7880 mit Hahnemühle Photorag satin (Profil von der Hahnemühle-Website) angehängt. Das sind nur Beispiele und sollen keinem Druckervergleich dienen, aber Du wirst schnell sehen, was man von AdobeRGB eigentlich zu Papier bringen kann ... es schadet zum Bearbeiten sicher keinesfalls, wenn der Farbraum größer ist, aber sooooo kriegsentscheidend ist das auch nicht. Wenn Du mal ECI coated V2 (Offset) zum Vergleich anschaust tränen dir die Augen ... so wenig bleibt von Deinen leuchtenden Farben übrig ...



    Nochmal Nachtrag: In der Grafik ist ein Tipfehler ... es muss natürlich AdobeRGB nicht AdobeRBB heißen :rolleyes:

  • Quote

    Interessant fand ich die Aussage zur Kalibrierung des Dell. In der Tat mache ich mir genau da Sorgen. Ich habe ein Quato Silver Haze pro ... könnte man den Dell damit farbverbindlich hinbekommen? LG liefert ja (zu meiner Überraschung) einen Spyder 3 mit. Der Eizo funktioniert sicher mit dem Silver Haze (DTP94B) ... oder wäre es vielleicht sinnvoll, den LG mit dem Spyder zu kalibrieren und dann das Profil mit icolor und dem DTP94 zu erstellen?


    Der Testbericht zum LG erscheint bereits nächsten Montag. Auch dort wird ein Augenmerk auf die Problematik mit den Colorimetern gelegt. Ich will dem jetzt nicht vorgreifen, aber das noch schmalere Spektrum der RGB-LEDs verschärft die Situation natürlich weiter (grundsätzlich ist ein Colorimeter sogar besser als ein Spektralfotometer, zumindest die im Noch-Consumerbereich mit recht groben Abtastintervall, für Bildschirme geeignet, aber es ist eben auf ein Spektrum "trainiert"). Das DTP94 hat den großen Vorteil, ziemlich geringe Abweichungen zwischen einzelnen Geräten aufzuweisen (die Unterschiede im Vergleich zu anderen Colorimetern sind eindrucksvoll). Damit können die von Quato ermittelten Korrekturmatrizen (ich will jetzt an der Stelle nicht auf genauere Details eingehen, weil ich auch nicht weiß, was ich davon nach außen weitergegeben darf) recht gut greifen. Beim DELL U2711 haben wir so brauchbare Ergebnisse mit der generischen Korrektur erzielt, die aber nicht für LED- oder RGB-LED Hintergrundbeleuchtungen zu verwenden ist.


    Meine Empfehlung für den Benutzer von WCG-CCFL Bildschirmen ist, sofern er nicht auf spezielle Bundles der Hersteller (gibt es eigentlich nur im High-End Segment; Eizo mit Color Navigator ist ein Beispiel, Quato selbst natürlich auch) zurückgreift, daher momentan absolut eindeutig iColor Display von Quato samt DTP94. Andere Messgeräte weisen zu hohe Abweichungen untereinander auf, um von den generischen Korrekturen (optional seit der aktuellen Version) wirklich profitieren zu können.


    Gruß


    Denis

  • Hallo Denis,



    vielen Dank für die Info!



    Du bestätigst meine Vorbehalte! Ich kann leider nicht mehr so lange mit dem Kauf warten, da ich an einem 600seitigen Buch mit ca. 800 Bildern weiterarbeiten muss (Termin ist sehr eng) und nicht bis Montag mit meiner Entscheidung warten kann. (Monitor hätte ich dann ja frühestens Mi. plus Zeit für Anpassung)



    Das DTP94 mit IColor habe ich ja schon ... wenn ich wieder auf Eizo setze liege ich sicher nicht ganz daneben, auch wenn er technisch nicht mehr "state of the art" ist, habe ich damit sicher eine gute Kombination, mit der ich ISO coated v2 beurteilen und Fotos gut bearbeiten kann. Der Dell ist für meinen Arbeitsplatz einfach zu groß ... ich sitze zu nah dran.



    Gruß Hans


    P.S.: Nach meinen Erfahrungen kann ich mir auch einfach nicht vorstellen, dass man den LG mit dem Spyer wirklich exakt hinbekommt.

  • Hallo zusammen,


    vielen dank für den tollen Test und die vielen Erläuterungen. Trotz Beschäftigung mit der ganzen Monitor/Colormanagement/Farbraum-Materie, bin ich als Änfänger in diesem Bereich noch relativ unsicher und will deshalb versuchen einige für mich wichtige Punkte/Fragen in diesem Forum zu klären, da ich in Zukunft immer mehr Illustrationen in Photoshop erstellen möchte, die dann später meistens in Offset gedruckt werden.


    Für den Dell mit seiner tollen Auflösung habe ich demnächst auch genug Ocken angespart u. man muss nicht direkt noch ein Colorimeter dazukaufen - oder!?


    - Ist es bei diesem Dell U2711 nicht gerade der Vorteil, dass ich ihn einfach auf "Adobe-RGB-Modus/Farbraum" einstelle u. dann bei Farbeinstellungen in Photoshop "Adobe-RGB u. Euro coated v2" einstelle u. dann direkt loslegen kann u. in cmyk-Modus arbeite (o. mit der Softproof-Vorschau), um die späteren zu druckenden Bilder schon einigermaßen gut am Monitor zu sehen/beurteilen.


    - oder sollte/muss ich ihn vorher kalibrieren u. dass bedeutet doch, wenn ich das richtig verstanden habe, dass ich auch wenn es nur eine visuelle Kalibrierung ist, das das immer im Custom-Mode des Monitors gemacht wird und dann erst in Photoshop ein Profil mit den richtigen Angaben für Weisspunkt, Gamma u. Helligkeit für den jeweiligen Arbeitsfarbraum (aRGB, eciRGB etc.) einstelle.
    Dann bräuchte man den a-RGB Modus des Bildschirms ja garnicht.
    ja ich weiss, dass es wahrscheinlich am besten wäre, wenn man sich noch ein Colorimeter (wie dem DTP94) kaufen würde u. dann die ganzen voreingestellten Bild-Modi vergisst u. im Custom-Mode kalibriert um dann z. B. das Profil für den a-RGB-Farbraum einzustellen.


    - meine Frage nun, da ich vielleicht einiges durcheinander bringe u. ich bisher nur im absoluten Laien-Amateur-Color-Management (sprich, an meinem OSD im 6 Jahre alten 17 Zoll Medion TFT geschraubt habe :- :wacko: (Mit Adobe Gamma wollte ich die visuelle Kalibrierung auch mal ausprobieren)


    - Ist der U2711 (laut Eurem Test) im Semi-Grafikbereich nicht gut genug um "direkt" im werkseingestellten Modus des Adobe-RGB Farbraum zu arbeiten ohne zusätzliche Kalibrierung!? Ein Durschnittswert von DeltaE 1,8 ist doch für einen voreingestellten Farbraum/Modus schon sehr gut!?


    - oder sollte man lieber grundsätzlich den voreingestellten Modus vergessen u. visuell o. natürlich besser mit Hardware den Monitor als erstes kalibrieren, um dann selber ein Profil/Farbraum-Modus einzustellen?


    Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe!


    PS.: sorry, ich erhoffe mir nur eine Antwort auf die letzte 2 Fragen, da ich mich erst gestern angemeldet u. an meiner Anfrage bastelnd, inzwischen schon wieder einige hilfreiche Beiträge/Antworten von Euch dazugekommen sind.


    Klasse forum!! :) :thumbsup:


    Gruss,
    Fred

  • Hallo Belfo!


    Mit den Eizos der CG Serie kannst Du eigentlich nichts falsch machen.


    Die Geräte sind hardwarekalibrierbar haben eine gelungene Farbraumemulation. Den passende Colorimeter hast Du ja schon. Was willst Du noch mehr?


    Für einen Profi wie dich, die (zur Zeit)wohle beste Lösung.


    Bei dem HP sind wohl noch einige Fragen offen. Die Kalibration dürfte ein Kapitel für sich werden.


    Grüße
    Winston Smith

  • Quote

    oder sollte/muss ich ihn vorher kalibrieren u. dass bedeutet doch, wenn ich das richtig verstanden habe, dass ich auch wenn es nur eine visuelle Kalibrierung ist, das das immer im Custom-Mode des Monitors gemacht wird und dann erst in Photoshop ein Profil mit den richtigen Angaben für Weisspunkt, Gamma u. Helligkeit für den jeweiligen Arbeitsfarbraum (aRGB, eciRGB etc.) einstelle.


    Per Augenmaß geht da gar nichts, an die Kalibrierung schließt sich zudem die Profilierung an, in der der Bildschirm farbmetrisch erfaßt wird. Erst damit ist dann farbechtes Arbeiten in entsprechender Software möglich. Dieses Vorgehen empfiehlt sich in jedem Fall. Die beiden fixen, farbraumbegrenzenden Modi sind für das Arbeiten in ungemanagten Umgebungen gedacht. Wenn du also einen Film anschaust oder ein Spiel spielst, macht es Sinn, den sRGB-Modus zu nutzen.


    Quote

    oder sollte man lieber grundsätzlich den voreingestellten Modus vergessen u. visuell o. natürlich besser mit Hardware den Monitor als erstes kalibrieren, um dann selber ein Profil/Farbraum-Modus einzustellen?


    Ich glaube hier liegt das Mißverständnis vor, "auf" einen Farbraum zu kalibrieren. Wenn du den Bildschirm im Custom-Modus kalibriert und profiliert hast, übernimmt das CMM in farbmanagementfähigen Anwendungen die benötigten Transformationen, in dem es Quell- und Monitorprofil berücksichtigt. Solange der Monitorfarbraum den Quellfarbraum (oder Farbraum des Ausgabegerätes im Falle eines Softproofs) möglichst komplett abdeckt, bekommst du eine sehr exakte Darstellung. Die empfohlene Lösung habe ich hier ja schon genannt: iColor Display von Quato mit dem DTP94 (das Pakt wird als "Silver Haze pro" für etwa 200 Euro vertrieben) - die notwendige Korrektur für WCG-Displays greift hier sehr brauchbar.


    Gruß


    Denis

  • Hallo Denis,


    vielen Dank für die schnelle Antwort u. den Erläuterungen zum CMM. Nicht ganz so einfach zu verstehen diese Sachverhalte mit Profilierung, Transformation mit CMM in PS von Quellprofil (?) u. Monitorprofil. Ich habe so etwas halt noch nie gemacht - werde mich aber noch mehr einlesen. Danke für die Info.


    Wann benutzt man den dann z.B. den Adobe RGB Modus in ungemanagter Umgebung? Den sRGB Modus für Filme, Spiele o. nichtfarbmanagementfähige Browser leuchtet mir ja ein.


    Ich wollte ja eigentlich nur ein evtl. kleines Ja, ob ich mit dem U2711 direkt einigermaßen farbverbindlich arbeiten kann, wenn ich direkt im Adobe RGB-Modus arbeite (mit Photshop u. seinen Farbeinstellungen), ohne ihn extra zu kalibrieren.
    Ich dachte, dass wäre gerade der Vorteil des U2711 mit seinem voreingestellten aRGB-Modus. Diese guten DeltaE-Durschnittswerte ohne Kalibrierung sind doch schon sehr gut -oder? ?(


    Klar ist es wohl besser noch EUR 200,- für ein Colorimeter zu investieren, um damit noch genauer/ farbverbindlicher zu arbeiten.


    Danke nochmals.


    Gruss,


    Fred

  • Quote

    Ich wollte ja eigentlich nur ein evtl. kleines Ja, ob ich mit dem U2711 direkt einigermaßen farbverbindlich arbeiten kann, wenn ich direkt im Adobe RGB-Modus arbeite (mit Photshop u. seinen Farbeinstellungen), ohne ihn extra zu kalibrieren.


    Das ginge schon, wenn du das Farbmanagement in PS komplett umgehst, allerdings würde ich weiter dringend zu einer Kalibrierung und Proflierung raten. Genauigkeit und Flexibilität (inkl. der Möglichkeit mit entsprechenden Ausgabeprofil einen Softproof zu machen) sind zwei Faktoren, ein weiterer ist die verbesserte Neutralität nach der Kalibration.


    Gruß


    Denis

  • Danke für den ausführlichen Test.


    Ein paar Fragen habe ich allerdings noch.
    Ihr schreibt von Problemen bei Bildwiederholfrequenzen abseits der 60Hz. Bestehen diese Probleme auch bei einer Zuspielung über DVI und DisplayPort? Wie sieht es aus wenn der TFT über DVI betrieben wird und zb. 1920*1080 eingestellt sind? Stehen einem dann 75Hz judderfrei zur Verfügung? Kann der TFT in irgendeiner Betriebsart etwas anderes als 60Hz darstellen?


    Die nächste Frage wurde ja schon teilweise gestellt. In der Anleitung von Dell gibt es eine Liste in welcher die "Voreingestellte Anzeigemodi" aufgelistet sind. Dort sind wichtige Auflösungen wie zb. 1920*1080 nicht vorhanden. Wie ist das zu verstehen? Sind das die Modi welche in Windows ohne Modifikationen zur Auswahl stehen? Braucht man für abweichende Auflösungen eine nVidia Grafikkarte oder Tools wie PowerStrip? Kann der Monitorinterne Scaler mit jeder Auflösung umgehen auch wenn diese laut der Tabelle nicht unterstützt wird?


    Die vorerst letzte Frage bezieht sich auf das IPS Typische schimmern bei Schwarzdarstellung welches bei seitlicher Betrachtung auftritt. Wie stark ist dieses im Vergleich zum 3008WFP?

  • Vielen Dank zusammen für die Tips.


    im Forum selber entdecke ich immer mehr hilfreiche Beiträge zum Thema Kalibrierung, Profilierung etc. Ein Colorimeter ist wohl fast das wichtigste Element in der Kette.


    Wäre spannend, wenn hier jemand seine persönliche Erfahrung mit dem U2711 im Hinblick auf konkrete Bildbearbeitung im Hinblick auf Softproofeigenschaften u. Druckergebnis mitteilen könnte.


    Meine Kaufentscheidung werde ich wohl noch etwas herauszögern - es kommen ja noch die neuen NECs raus u. vielleicht fällt der Preis für den Dell ja auch noch etwas.


    Beste Grüße,


    Fred

  • Quote

    Bestehen diese Probleme auch bei einer Zuspielung über DVI und DisplayPort?


    75Hz per DVI waren nicht judderfrei. Per DisplayPort habe ich den DELL nicht getestet, dort wird es aber nicht anders aussehen.


    Quote

    Die vorerst letzte Frage bezieht sich auf das IPS Typische schimmern bei Schwarzdarstellung welches bei seitlicher Betrachtung auftritt. Wie stark ist dieses im Vergleich zum 3008WFP?


    Ich kenne den 3008WFP nicht, aber die Schirme werden sich da nichts nehmen - in beiden Fällen kommt ein H-IPS Panel ohne A-TW Polarisator zum Einsatz. Den Unterschied kann man hier ganz gut sehen:


    Quote

    Sind das die Modi welche in Windows ohne Modifikationen zur Auswahl stehen?


    Das hatte ich zwar nicht abgeglichen, aber ja: Es werden die übermittelten EDID Informationen sein. Der Scaler verarbeitet natürlich auch 1920x1080 - die stehen als HD-Format ohnehin auch direkt unter Windows (bei meiner nVidia-Karte) per DVI @60Hz zur Verfügung.


    Gruß


    Denis

  • Top Preis!
    DELL U2711


    ist schon witzig wie sich Informatinen, die man woanders in die Welt setzt, verbreiten. :)


    Quote

    75Hz per DVI waren nicht judderfrei. Per DisplayPort habe ich den DELL nicht getestet, dort wird es aber nicht anders aussehen.


    Schade eigentlich. Das kann selbst mein 5 Jahre alter FSC P19-2. Ich frage mich warum von vielen Monitoren nur noch 60Hz unterstützt werden. Es müssen ja nicht gleich 200 wie bei den neuen 3d/Zocker Monitoren sein. Die Vorteile von 75Hz sind schon auf dem Windows Desktop deutlich sichtbar und Judderprobleme bei Pal Material sind auch nicht mehr vorhanden.