Canon setzt wieder auf SED-Fernsehtechnik

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Canon will neue Akzente auf dem TV-Markt setzen. Nach der Beendigung des Rechtsstreites mit Applied Nanotech geht es jetzt wieder Richtung SED-Fernsehtechnik. Applied Nanotech hatte gegen Canon geklagt, da die Japaner angeblich illegal Patente des Unternehmens genutzt und weiter lizenziert hätten. Das entsprechende Verfahren zog sich mehr als drei Jahre hin und ist mittlerweile eingestellt.

Canon gab nun bekannt, die Entwicklung von TV-Geräten, basierend auf der SED-Technik, weiter voran zu treiben. SED steht für Surface-Conduction-Electron-Emitter-Displays. Bisherige Forschungen wurden aufgrund der möglichen Patentverletung eingestellt.

TV-Geräte, die auf der SED-Technologie basieren, verfügen über einen besonders großen Blickwinkel und eine bessere Farbtonstärke bei der Bilddarstellung im Vergleich zu Fernsehern mit Kathodenstrahl. Gleichzeitig sieht man sich als Konkurrenz zur neuen OLED-Lösung anderer Hersteller. Besonders Sony und Samsung setzen auf OLED (Organic Light-Emitting Diodes), um ähnliche Effekte wie die SED-Technologie zu erreichen.

OLED gilt bei Marktbeobachtern als zukunftsweisende Lösung für Monitore und Fernseher, ähnlich wie bei SED sind momentan allerdings die Herstellungskosten noch sehr hoch. Aus diesem Grund gibt es erst ein serienreifes TV-Modell mit 11 Zoll von Sony. Modelle mit 40 Zoll stehen aber angeblich kurz vor der Markteinführung. Canon präsentierte das erste SED-Gerät bereits im Jahr 2006.

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