CEMIX: Preisverfall bei LCD-TVs lässt Umsätze schwinden

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Der deutsche Markt für CE-Produkte bleibt auf Wachstumskurs. Wie dem heute veröffentlichten Consumer Electronics Markt Index (CEMIX) zu entnehmen ist, zeigten die ersten drei Quartale des Jahres 4,5 Prozent Mehrumsatz im Vergleich zum Vorjahr.

Der CEMIX ist ein Gemeinschaftsprojekt des BVT, der GfK Retail and Technology GmbH und der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik mbH (gfu). (Logos: BVT, GfK, gfu)

In Einzelbetrachtung haben sich die drei Produktbereiche wieder sehr unterschiedlich entwickelt: Während die Unterhaltungselektronik 5,2 Prozent nachließ, zogen die Segmente IT (+2,3%) und Telekommunikation (+40,9%) an. Den Umsatzrückgang bei der Unterhaltungselektronik führt der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) auf den Preisverfall bei LCD-TV-Geräten zurück. Der Absatz von Fernsehern hat sich im dritten Quartal auf sehr hohem Niveau fortgesetzt.

Der mit TV-Geräten erzielte Umsatz der Monate Januar bis September beträgt mehr als vier Milliarden Euro, 7,3 Prozent weniger als im Jahr 2010. Bezogen auf Stückzahlen ergibt sich ein leichtes Minus auf 6,5 Millionen Einheiten. Während Plasma-Geräte um 22 Prozent nachgaben, Frontprojektoren und aussterbende Technologien wie CRT-TVs und Rückprojektions-Modelle, aber auch tragbare Fernseher um 27 Prozent einbrachen, verzeichnen LCD-TVs eine Steigerung um 2,3 Prozent.

Rund 32 Prozent der im ersten Halbjahr verkauften TV-Geräte bieten Internetfähigkeit, etwa 86 Prozent verfügen über einen integrierten HDTV-Tuner. Das Absatzvolumen von 775.000 Geräten im 3D-Bereich wertet der BVT als Zeichen dafür, dass 3D-Fernsehen an Bedeutung gewinnt.

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