Chimei senkt Monitor-Absatzziel für 2011 / China größter Abnehmer

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Angesichts des geringen Bedarfs in westlichen bzw. Industrienationen sieht auch Chimei seinen Monitor-Output schrumpfen. Die schlechte Nachfrage nach Computerbildschirmen zwingt den Hersteller von Displays und LED-Schreibtischlampen dazu, sein Absatzziel für 2011 neu zu formulieren. Statt 600.000 Einheiten wie bisher hält das Unternehmen es für realistischer, im Gesamtjahr nunmehr 550.000 LCD-Monitore loszuwerden.

Angesichts der westlichen Flaute konzentriert sich Chimei auf den Riesenmarkt in China. (Bild: Chimei)

Wie die Digitimes unter Berufung auf Marktexperten berichtet, beläuft sich das Absatzvolumen von Chimei-Bildschirmen in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres auf 400.000 bis 450.000 Stück. Im Vergleich zum Vorjahr bezeichnen die Quellen den Absatz als leicht rückläufig.

Zwischen 250.000 und 300.000 Displays hat Chimei 2011 nach China verkauft. Gemessen am Gesamtabsatz zwischen Januar und September entspricht das mehr als 60 Prozent. Mit Unterstützung der Foxconn-Gruppe will das taiwanische Unternehmen 2012 mindestens eine halbe Million LCD-Monitore aufs chinesische Festland exportieren. Wie viele Unternehmen der Display-Lieferkette produziert auch Foxconn vor Ort und hat bereits Vertriebskanäle erschlossen, die Chimei künftig mitnutzen will.

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