Coretronic: Einstieg bei Kino-Beamern soll Verluste im BLU-Business ausgleichen

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Nur geringfügig konnte der BLU- und Projektorhersteller Coretronic seine August-Bilanz verbessern, was der Branchendienst Digitimes mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise begründet. Der Vergleich zum Achtmonatszeitraum des Vorjahres enthüllt einen Umsatzverlust von 20 Prozent.

Treffen die Prognosen zu, dürfte Coretronic für September bessere Resultate vorlegen. (Logo/Bilder: Coretronic)

Trotz Absatzerhöhung um insgesamt zwei Prozent auf 5,4 Millionen brachte das BLU-Geschäft weniger Umsatz als im Juli. 610.000 BLU-Module (plus 5%) wurden an TV-Hersteller verkauft; der LED-Anteil kletterte auf 77 Prozent. Bei den 1,53 verkauften Monitor-BLUs (minus 2%) lag die LED-Quote bei 59 Prozent.

Starke Nachfrage nach Tablets und Notebooks lässt das Verkaufsvolumen von 3,05 Millionen Einheiten (plus 4%) erkennen; hier beträgt LED-Anteil 99 Prozent. Mit der Vorstellung neuer BLU-bedürftiger Geräte im September erwartet Coretronic einen Absatzschub von zehn Prozent.

Im Projektor-Business brachte der August sowohl Absatz- als auch Umsatzzuwachs, wenn auch nur im einstelligen Bereich. Seit Januar hat Coretronic 802.000 Beamer weltweit verkauft und erreichte damit auch das Absatzziel für Quartal drei, etwa 100.000 Geräte im Monat. Denn die Halbjahresbilanz der Optoma-Mutter lautete: 610.000 Projektoren. Von Januar bis Juni erwirtschaftete man 174,56 Millionen Euro und steigerte dabei die Umsatzbeteiligung von XGA-Geräten quartalsweise von 39 auf 41 Prozent.

Ein weiteres Viertel des Konzernumsatzes machte Coretronic mit preisintensiven kinotauglichen Modellen – obwohl ihr Anteil am Absatzvolumen nur 15 Prozent betrug. Erst seit Mai/Juni nimmt man am Geschäft im High-End-Kino-Sektor teil. Ziel des noch jungen Engagements: Eingliederung in die Lieferketten von NEC und Barco .

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