BRANDHEISS

CPT und Innolux klagen über schlechte Februarumsätze

Die taiwanischen Panelfertiger Chunghwa Picture Tubes (CPT) und Innolux Display mussten im Februar Verluste in Kauf nehmen, meldet die Digitimes. Nachdem heute bereits einige große Vertreter der Branche Gleiches ankündigten, geben auch Innolux und CPT 16,42 bzw. 3,3 Prozent Umsatzrückgang im Vergleich zu Januar an.

CPT spricht von ungeprüften Konzernumsätzen in Höhe von 6,67 Milliarden NT-Dollar (210 Millionen US-Dollar) im Februar. Die 97,3-prozentige Steigerung in Jahresfrist sollte allerdings das einstellige Minus schnell vergessen lassen. Besonders dann, wenn die wenigen Arbeitstage im Februar berücksichtigt werden, die der Kalender und die Neujahrsfeierlichkeiten in China mitbringen.

Mit seinem TFT-Geschäft setzte der Konzern 5,89 Millionen NT-Dollar um, das bedeutet 2,6 Prozent weniger als im Januar. Auch in dieser Sparte steht das Unternehmen deutlich besser da als im Vorjahr, 113,3 Prozent Umsatzwachstum wurden verzeichnet. 1,91 Millionen verkaufte Großformat-Panels bedeuten ein Plus von 60 Prozent gegenüber 2009, aber 6,6 Prozent Rückgang gegenüber Januar.

Bei den kleinen und mittelgroßen Displays beläuft sich der Februar-Einbruch auf 17 Prozent; es wurden 15,63 Millionen Geräte verkauft. Im Segment der CRT-Monitore stehen nach einem Minus von 7,8 Prozent 781 Millionen NT-Dollar Gesamtumsatz fest. CPT hat 954.000 Geräte verkauft, das sind 8,9 Prozent weniger als im Januar.

Innolux setzte von Januar auf Februar 16,42 Prozent weniger um und kam im zweiten Monat des Jahres auf 16,47 Milliarden NT-Dollar. Innerhalb des letzten Jahres verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum um 49 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum belaufen sich die Januar-Februar-Umsätze auf 29,57 Milliarden NT-Dollar, das bedeutet ein Plus von 61,11 Prozent.

Gründe dafür sind laut Quellen aus Marktkreisen neben den wenigen Arbeitstagen im Februar der Mangel an Facharbeitern sowie Engpässe bei einigen Komponenten wie BLUs, Glassubstrat, Steuerelementen und Polarisatoren. Wenn die Händler in Europa und in den USA ihre Lager bis Mitte März wieder aufgestockt haben werden, ist laut den Quellen mit einer Preissteigerung der Panels für Notebooks und Monitore zu rechnen. Sie fügten hinzu, dass das Erdbeben in Kaohsiung Anfang März diese Engpässe noch verschärfen könnte.

Interessante Themen

Schreibe einen Kommentar

* Sie müssen das Kästchen aktivieren, ansonsten können Sie keinen Kommentar erstellen. Sollten Sie dennoch versuchen Ihren Kommentar zu posten, ohne akzeptiert zu haben, wird eine neue Seite geöffnet und Sie erhalten einen Hinweis. Alle eingetragenen Daten, inklusive des Kommentars, gehen dabei verloren!